Dienstag, 17. Juni 2014
127 - Kleine Freuden
Manchmal sind es kleine Dinge, die einen den ganzen Abend lächeln lassen. Bei mir ist das heute eine Postkarte, die ich aus Südafrika bekommen habe. Sie ist etwas länglicher als die klassische Postkarte und es sind Vögel drauf. Lauter kleine Bilder mit Vögeln aus Südafrika. Und richtig schön die Karte. Dazu war hinten ein netter Text draufgeschrieben. Solche Karten bekomme ich total gerne, das hebt nach einem Arbeitstag und einem Bauchwehtag wirklich sehr die Stimmung.



Montag, 16. Juni 2014
126 - Warum ich Herrn Baehr liebe
In letzter Zeit hat es immer mal wieder gekrieselt zwischen mir und Herrn Baehr. Herr Baehr kommt nicht in die Puschen, was Heiraten und Kinder angeht, ich kann kaum noch warten. Irgendwie verlieren wir über der ganzen Diskutiererei das wichtigste, nämlich uns und die Liebe zueinander, aus den Augen. Deshalb hier die drei wichtigsten Dinge an Herrn Baehr, die ich liebe.

1. Seine Ausstrahlung
Herr Baehr ist, wie schon geschrieben, etwas zu klein für sein Gewicht und deswegen unheimlich kuschelig. Aber nicht nur das, er strahlt eine Ruhe aus, die mir sehr gut tut. Und nicht nur mir, auch Tiere und Kinder spüren das und sind gerne in seiner Nähe. Wenn Herr Baehr entspannt ist, dann hat man in seiner Nähe das Gefühl, alles ist gut. Und das ist toll!

2. Das er Dinge für mich tut, die ich nicht kann
Herr Baehr ist bei uns der IT-Support. Geht mein Rechner nicht mehr, muss er mir helfen. Und das macht er auch, oft zwar mit ein bisschen grummeln, aber das ist verständlich, wenn ich es mal wieder richtig kaputt gemacht habe. Aber er macht es und investiert auch so viel Zeit, bis es wirklich fertig ist. Egal wie lange es dauert.
Außerdem schleppt er alle schweren Dinge alleine, weil ich mit meinem Rücken nicht mehr heben kann. Und er beklagt sich darüber nicht. Er drückt mir die Packung Klorollen in die Hand und schleppt dann selbst eine Kiste Wasser in der einen Hand und eine Kiste Einkäufe in der anderen ins Haus.
Und er beseitigt Spinnen! Alle! Ohne Angst!

3. Das Wasser
Bis ich Herrn Baehr kennenlernte war ich ja gar keine Wasserratte, aber Herr Baehr hat mir das Schwimmen beigebracht. Und er hat mir gezeigt wie schön es am Meer ist. Er hat seine Liebe zum Wasser und zum Meer so in mir verwurzelt, dass ich schon regelrechte Sehnsucht bekomme, wenn wir ein Jahr mal nicht am Meer waren. Ich liebe es mit Herrn Baehr dort zu sein, am Wasserrand entlangzuschlendern, Muscheln zu suchen, Tierchen aus dem Wasser zu fischen oder einfach nur den Sonnenuntergang anschauen.



Montag, 16. Juni 2014
125 - Ameisen vs. Frau Baehr
Ich bin ja tierlieb und hasse es, wenn ein Tier unnötig getötet wird. So kam es gestern Abend auch beinahe zu einem Krach zwischen Herrn Baehr und mir, da im Bad ein Falter war, der aber leider so weit oben an der Wand saß, dass ich ihn nicht fangen konnte. Also musste Herr Baehr ran und der wollte mit dem armen Kerl kurzen Prozess machen. Darauf hin habe ich protestiert und Herr Baehr hat grummelnd ein Glas und eine Karte geholt und ihn gefangen, rausgesetzt, das Fenster nicht schnell genug zu bekommen, ihn wieder gefangen, rausgesetzt und das Fenster schneller zugemacht. Ende gut alles gut.

Heute hatte ich mir vorgenommen die Randsteine für das Hirsebeet weiter zu verlegen. Da gibt es nur ein Problem, Ameisen. Irgendwie sind diese Tierchen der Meinung, dass ihnen der Bereich des Gartens gehört und dass es von uns eine riesige Frechheit ist, genau dort zu graben und Randsteine zu verlegen. Herr Baehr hatte dort bereits vor einer Woche begonnen, dann aber wegen der Hitze und einem Ameisenbiss aufgegeben. Die Steine lagen aber schon so auf dem Rasen, wie sie verlegt werden sollten. Herrliche Einladung für das Ameisenvolk, denn die fanden es unter den Steinen im Gras anscheinend recht muckelig. Denn dort hatten sie ein riesiges Gelege Eier. Und genau da musste ich graben. Fairerweise habe ich den Teil mit den Eiern abgestochen und zur Seite gelegt. Das fanden die Ameisen aber gar nicht gut und sind auf mich los. Biss ins Handgelenk. Fiese Stelle, da brennts besonders schön. Aber ich hab mich nicht unterkriegen lassen und habe fleissig weitergegraben. Belohnt wurde ich dafür auch, nächster Biss ins Bein. Und weils so schön ist, haben sie mich kurz drauf auch nochmal ins zweite Bein gebissen. Kurze Abkühlung am Teich, nasse Beine in den Wind halten und weiter gings. Long Story short: Die Steine liegen, die Ameisen können darunter ja jetzt wieder einziehen.