257 - Umzugshelfer sein hilft
Umzugshelfer für die leichten Dinge zu sein hat diesmal bei meinen Rückenschmerzen geholfen. Es ist nicht mehr ganz so schlimm, ich kann sogar aus dem Liegen wieder einigermaßen schnell aufstehen. Bewegung hilft also manchmal doch. Wer zieht morgen um?
frau_baehr am 26. Oktober 14
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256 - Rücken, mal wieder
Ich habe, mal wieder, Rücken. Aber wieder so eine fiese Art, mit stechenden Schmerzen, die bis ins Bein runter ziehen. Dazu natürlich die üblichen Probleme, ich kann kaum alleine aufstehen, ich kann nicht lange stehen und auch gehen oder spazieren gehen, was viele toll finden in dieser Situation, sind für mich ein Graus. Liegen ist auf Dauer, also heute, auch nicht toll.
Morgen ziehen der Bruder von Herrn Baehr und seine Frau und die Nichte um. Wir haben versprochen zu helfen, da sie auch bei unserem Umzug geholfen haben. Damals hatte sich die Frau des Bruders schon über mich beschwert, weil ich bei dem eigenen Umzug nicht richtig mit angepackt hätte und dann auch noch so dreist war mit einem der Männer zum Möbelschweden zu fahren (eben dieser Mann hat nicht nur den Einkauf beim Möbelschweden in seinen Anhänger gewuchtet, sondern auch noch den Keller leer geräumt, trotz Erkältung). Ich seh mich morgen aber noch nicht helfen, ich bin wahrscheinlich noch nicht mal in der Lage die leichten Dinge zu tragen. Ich würde aber gerne helfen, einerseits als Dank für ihre Hilfe und natürlich auch, weil ich so gerne sehen möchte, wo sie hinziehen. Vernünftig wäre es aber sicherlich das Wochenende komplett liegend zu verbringen. Das nervt!
frau_baehr am 24. Oktober 14
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255 - Telefonieren
Ich bin unheimlich schlecht im telefonieren. Ich rufe ungern bei fremden Menschen an, eigentlich vermeide ich solche Anrufe sogar. Bei mir bekannten Menschen rufe ich auch nicht sonderlich gerne an, außer ich habe ein direktes Anliegen. Ich weiß einfach nicht was ich sagen soll und am Telefon muss man was sagen. Ich sehe den Gegenüber nicht und weiß nicht was er gerade macht, denkt oder will.
Heute hatte ich mir vorgenommen meine Oma anzurufen, schließlich ist ja ihr Lebensgefährte gestorben. Ich hab den Anruf die ganze Zeit vor mir hergeschoben, weil ich einfach nicht wusste was ich sagen soll. So eine Situation ist sowieso schon schwierig, aber bei meiner Oma fand ich es irgendwie nochmal schwieriger. Ich habe Mitgefühl und auch Mitleid mit ihr, kann das aber absolut nicht zum Ausdruck bringen. Und ich habe meine Oma noch nie vorher traurig oder gar weinend erlebt.
Trotzdem habe ich angerufen und meine Oma hat sich darüber sehr gefreut. Sie sagte mir, dass sie es ja sowieso nicht ändern könne und dass sie positiv bleiben möchte. Das finde ich gut, bald kommt ihr erster Urenkel (oder -enkelin, so genau weiß ich es nicht, da das Verhältnis mit meinen Stiefgeschwistern sehr schlecht ist), das sollte sie auf jeden Fall noch erleben.