Dienstag, 17. März 2015
400 - Sprachenwirrwarr
Mein armer Kopf macht im Moment ganz schön was mit. Nicht nur, dass im Training so viel neues ist und die Übungen wirklich schwierig sind und ich eigentlich keine Ahnung habe was genau ich da mache, ich muss auch noch ständig zwischen den ganzen Sprachen hin und her springen. In Brüssel wird ja bekanntlich Französisch und Holländisch gesprochen. Holländisch kann ich nicht, außer eben so ein paar Urlaubsvokabeln. Da es dem Deutschen aber irgendwie ähnlich ist, höre ich doch immer wieder hin. Französisch kann ich, zwar leider nicht mehr so gut, aber ich behaupte mal, dass ich mich verständigen kann. Das Training ist in Englisch, der Trainer aus den USA und spricht, wie es sich für einen guten Ami gehört (hat er so gesagt) nur Englisch. Die meisten Teilnehmer im Training sind aber Belgier, Ausnahme ein Brite mit starkem Akzent. Somit wird also die ganze Zeit Englisch gesprochen, die Menschen in Brüssel (Busfahrer, Kellner usw) sprechen Französisch oder eine Mischung aus Französisch und Englisch mit mir und wenn wir mit der Trainingsgruppe Mittag essen wird Englisch, Französisch und Holländisch gesprochen. Ich sitze teilweise abwesend da und versuche mich auf irgendeine Sprache zu konzentrieren, dabei sind meine Gedanken immer noch Deutsch. Das ist anstrengend.



Montag, 16. März 2015
399 - Kleiner Mann
Ich bin zur Zeit für ein Training in Brüssel. Da wir heute recht früh fertig waren und ich moch bei Tageslicht im Hotel war, bin ich losgezogen, um mir Brüssel anzuschauen. Und natürlich durfte bei meiner Sigtseeingtour das kleine pinkelnde Männchen nicht fehlen. Der war aber gar nicht so leicht zu finden, irgendwie hatte mich zwischendrin auch noch mein Orientierungssinn verlassen. Doch auch die Größe des Manneken Pis kann dafür sorgen, dass man ihn nicht findet, denn er ist wirklich sehr klein. Und er sieht genauso aus wie diese pinkelnden Männchen, die so viele Leute am Teich stehen haben. Oder sind die alle dem Manneken nachempfunden?



Sonntag, 15. März 2015
398 - Gelesen 2015 - Harry Potter und der Stein der Weisen
Im Rahmen der Harry Potter Lesechallenge hatte ich mir vorgenommen alle Harry Potter Bücher noch einmal zu lesen. Angefangen habe ich den ersten Band dann auch parallel zu lesen, auf deutsch und auf französisch. Da mein Französisch aber nicht mehr so gut ist und mir das zu lange gedauert hat, habe ich nach wenigen Kapiteln nur noch auf Deutsch weitergelesen.

Zum Inhalt muss ich sicherlich nicht viel sagen, denn Harry Potter sollte ja fast jedem bekannt sein. Man kommt ja sozusagen nicht mehr um ihn herum. Das war ja schon zu Beginn so, als gerade mal die ersten Bücher draußen waren. Zu der Zeit war ich in Frankreich und meine französische Gastfamilie (Mutter und Tochter) konnten gar nicht verstehen, dass ich die Bücher noch gar nicht gelesen hatte. Und so schenkten sie mir die ersten vier Bände dann zu Weihnachten, natürlich auf französisch. Das ist auch der Grund, warum ich Harry Potter überhaupt auf Französisch lese, ich besitze sie alle nur in dieser Sprache.

Interessant war vor allem auch auf die Details zu achten. Vor allem vor dem Hintergrund des Wissens um Professor Snapes eigentliche Einstellung gegenüber Harry und seiner Mutter. Aber auch Dumbeldore ist am Anfang ja eher ein komischer Kautz, der immer mal wieder sinnlose Dinge sagt. Das ist in den Filmen (und wahrscheinlich auch den restlichen Büchern) verloren gegangen, schade.