Freitag, 8. Mai 2015
452 - Good ol hockey game
Es ist WM und keiner bekommt es mit. Denn es ist ja "nur" Eishockey, das ist es nicht wert darüber zu berichten. Da wird lieber eine Vorschau auf die Fußballspiele am Wochenende gegeben. Ja, das interessiert leider einfach die Mehrheit. Es wäre aber schön, wenn andere Sportarten auch mal einen Platz finden würden.

Bevor ich mich darüber aber noch mehr aufrege, spare ich meine Kraft fürs mitfiebern beim Spiel gegen Lettland jetzt gleich. Ich hoffe, dass die Deutschen ein so gutes Spiel abliefern wie gestern gegen Schweden. Zu Einstimmung hier eines der besten Hockeylieder.



Donnerstag, 7. Mai 2015
451 - Dem Negativen einen Namen geben
Ich habe meinen negativen Gedanken einen Namen gegeben, damit ich sie so (hoffentlich) besser wegschieben kann. Sie heißen "fette Annette", weil sie so sperrig sind und Annette irgendwie zu fette gepasst hatte. So kann ich sie jetzt sofort ansprechen, wenn sie mich mal wieder überrennen. Und die fette Annette auch wieder in ihre Ecke schicken und ihr sagen, dass sie sich ganz klein machen soll.

Ich hoffe, dass mir das ein bisschen hilft. Ich finde mich mittlerweile selbst schon total anstrengend, weil ich nur noch traurig/neidisch/unglücklich/missgünstig oder sonstwie bin. Meine Gedanken kreisen und kreisen und ziehen mich immer weiter runter. Vorallem verdecken sie alles gute und sorgen dafür, dass ich immer wieder anecke. Darauf habe ich einfach keine Lust mehr.

Vor allem komme ich so aus der jetzigen Situation auch nicht raus, sondern mache sie nur noch schlimmer. Vieles läuft grade nicht so wie ich es mir vorstelle. Viele Wünsche sind unerfüllt, mein Leben verläuft anders als geplant. Unglücklich darüber zu sein und sich selbst runterzuziehen macht es noch schwieriger. Ich möchte es schaffen, wieder etwas glücklicher und zufriedener zu werden und das Leben so anzunehmen, wie es gerade ist.

Deswegen: HAU AB FETTE ANNETTE!



Mittwoch, 6. Mai 2015
450 - Ärger mit dem Rad
Letztes Jahr habe ich mir ja ein neues Fahrrad gegönnt. Für meine Verhältnisse und dafür, dass ich nicht wirklich viel fahre, war es mit 500 Euro ziemlich teuer. Aber es sollte gescheit sein und vor allem wollte ich grade drauf sitzen können und einen tiefen Einstieg haben, damit der Rücken nicht weh tut. Alles super, bis heute.

Den ganzen Winter bin ich nicht gefahren. Ich hatte nicht die Notwendigkeit irgendwo mit dem Rad hinzumüssen und nur aus Freude am Rad fahren bin ich nicht los, ist mir zu kalt im Winter. Somit stand das Rad den ganzen Winter in der Garage und wartete auf seinen ersten Einsatz. Den sollte es heute bekommen, nachdem es schon vor ein paar Wochen nicht geklappt hatte, da die Reifen platt waren.

Schon vor ein paar Wochen hatte ich die Reifen einfach nur aufpumpen wollen. Es sind stinknormale Ventile an den Reifen und am Rad hängt eine Pumpe. Also habe ich gedacht, ich könne damit pumpen. Fehlanzeige, da ging nix. Keine Luft ging in den Reifen, es war wie als wäre das Ventil blockiert. Auch Herr Baehr hat es trotz viel mehr Kraft auch nicht hinbekommen. Lediglich in den Vorderreifen hat er ein wenig Luft pressen können. Wir vermuteten also, dass es an der Pumpe liegt und an dem Rad einfach irgendein Schrott mit dran ist. Also hat Herr Baehr eine neue Pumpe gekauft.

Und somit heute, neue Pumpe, neuer Versuch. Und wieder das gleiche Spiel. Die Luft will nicht in den Reifen, egal was ich mache. Irgendwann war ich so weit, dass ich das Venitl ausgebaut habe und gegoogelt habe. Ich habe ein ganz einfaches Blitzventil, die Art von Ventil, die sich am einfachsten aufpumpen lässt. Da kommt man sich doch irgendwie verärmelt vor.

Irgendwo im Internet fand ich dann heraus, dass die Kugel in dem Ventil verklebt sein könnte. Man solle nur das Ventil in die Pumpe stecken und pumpen. Das hat sogar geklappt, mit einem ploppen wurde es frei. Also alles wieder zusammengeschraubt und gepumpt. Nach ca. der halben Füllung war wieder Ende, auch davor war es sehr mühselig überhaupt zu pumpen. Fahren kann ich so mit dem Rad nicht, da würde ich mir die ganzen Räder kauptt machen.

Jetzt habe ich bei dem Fahrradgeschäft angerufen, in dem ich das Rad vor einem Jahr gekauft hatte. Der Herr am Telefon wusste nicht wirklich weiter, er meinte, dass die Ventile wohl kaputt wären. Also muss ich das Rad hinbringen. Gut, dass ich sowieso heute Abend in den Ort mit dem Fahrradgeschäft fahren wollte. Nur die Zeit dahin zu gehen hatte ich nicht eingeplant. Jetzt hoffe ich, dass Herr Baehr rechtzeitig daheim ist und mir auch das Rad ins Auto heben kann. Und dann hoffe ich sehr, dass das Problem behoben werden kann und ich das nächste Mal mit meiner durchschnittlichen Kraft mein Rad selbst aufpumpen kann.