Gestern habe ich den zweiten Teil der Krosann-Saga
Der Schwertmeister von Sam Feuerbach zu Ende gelesen. Wie der Titel schon sagt, taucht in diesem Teil der Schwertmeister auf. Wer oder was genau der Schwertmeister ist, ist mir nicht ganz klar geworden.
Prinz Karek ist auch in diesem Teil als Anwärter auf der Feste Strandsitz. Seine vier Zimmerkameraden und er wachsen immer weiter zusammen, auch wenn Karek immer wieder eine Extrawurst bekommt. Er schleicht sich Nachts raus und wird nicht wirklich dafür bestraft. Seine Kameraden lügt er an, sie werden misstrauisch und beginnen Karek auszuschließen.
Außerdem taucht ein gewisser Forand auf der Feste Strandsitz auf und übernimmt die Ausbildung der schwarzen Anwärter, nachdem Hauptmann To Shyr Ban getötet wird. In einem Kampf mit dem Ausbilder der weißen Anwärter kommt heraus, dass er der lange verschollene Schwertmeister, Garemalan der Jadekrieger ist. Die Soldaten feiern ihn und Karek vertraut ihm.
Auch die Auftragsmörderin taucht in diesem Teil wieder auf. Und sie macht wohl die größte Veränderung durch. Sie nimmt einen Auftrag von Karek an, jedoch geht es hierbei nicht um einen Mord. Dazu beginnt sie sich an ihre Vergangenheit zu erinnern. Sie ist sich nicht sicher, ob sie diese Erinnerungen zulassen sollte.
Auch hier überschlagen sich am Ende des Buches die Ereignisse. Wie schon lange angedeutet, kommt es zu einem Krieg und ein jeder muss sich entscheiden auf wessen Seite er steht.
Mir hat dieser Teil, genauso wie der erste, gut gefallen. Mir gefällt, wie Karek sich entwickelt, aber auch wie die andern Protagonisten sich entwickeln. Gerade die Auftragsmörderin macht die größte Veränderung durch. Ich bin gespannt, wie es mit ihr ihn Teil drei weitergehen wird.
Es ist WM und keiner bekommt es mit. Denn es ist ja "nur" Eishockey, das ist es nicht wert darüber zu berichten. Da wird lieber eine Vorschau auf die Fußballspiele am Wochenende gegeben. Ja, das interessiert leider einfach die Mehrheit. Es wäre aber schön, wenn andere Sportarten auch mal einen Platz finden würden.
Bevor ich mich darüber aber noch mehr aufrege, spare ich meine Kraft fürs mitfiebern beim Spiel gegen Lettland jetzt gleich. Ich hoffe, dass die Deutschen ein so gutes Spiel abliefern wie gestern gegen Schweden. Zu Einstimmung
hier eines der besten Hockeylieder.
Ich habe meinen negativen Gedanken einen Namen gegeben, damit ich sie so (hoffentlich) besser wegschieben kann. Sie heißen "fette Annette", weil sie so sperrig sind und Annette irgendwie zu fette gepasst hatte. So kann ich sie jetzt sofort ansprechen, wenn sie mich mal wieder überrennen. Und die fette Annette auch wieder in ihre Ecke schicken und ihr sagen, dass sie sich ganz klein machen soll.
Ich hoffe, dass mir das ein bisschen hilft. Ich finde mich mittlerweile selbst schon total anstrengend, weil ich nur noch traurig/neidisch/unglücklich/missgünstig oder sonstwie bin. Meine Gedanken kreisen und kreisen und ziehen mich immer weiter runter. Vorallem verdecken sie alles gute und sorgen dafür, dass ich immer wieder anecke. Darauf habe ich einfach keine Lust mehr.
Vor allem komme ich so aus der jetzigen Situation auch nicht raus, sondern mache sie nur noch schlimmer. Vieles läuft grade nicht so wie ich es mir vorstelle. Viele Wünsche sind unerfüllt, mein Leben verläuft anders als geplant. Unglücklich darüber zu sein und sich selbst runterzuziehen macht es noch schwieriger. Ich möchte es schaffen, wieder etwas glücklicher und zufriedener zu werden und das Leben so anzunehmen, wie es gerade ist.
Deswegen: HAU AB FETTE ANNETTE!