506 - Namen
Ich weiß, es ist noch ewig Zeit, trotzdem denke ich über Namen für das Baehrenkind nach. Einen Mädchennamen habe ich ja, aber einen Jungennamen finde ich nicht. Es gibt so viele scheußliche Namen, vor allem wenn man sich was passendes zum Nachnamen vorschlagen lässt. Da kommt dann sowas wie Norbert oder Heribert raus. Sehr hässlich, das ist eher eine Strafe und kein Name. Ich sollte jetzt wohl auf Herrn Baehrs Vorschläge warten und hoffen, dass er was schönes findet. Ich hab den Eindruck es gibt keine schönen Jungennamen. Vielleicht wirds ja ein Mädchen.
505 - Es fühlt sich nicht wie Geburtstag an
Heute werde ich mal wieder ein Jahr älter. Mir war klar, dass ich nicht feiern möchte, warum auch, ist ja kein runder Geburtstag und ich bin ja sowieso nicht so der Typ, der gerne feiert und im Mittelpunkt steht. Nach den Ereignissen von vorletzter Nacht bin ich auch nicht in der Lage Gäste zu empfangen, vorallem da das kleine Baehrenkind zeigt, dass es noch da ist, mir ist kotzübel.
Es fühlt sich aber auch gar nicht wie Geburtstag an. Wie jedes Jahr hat Herr Baehr vergessen mir rechtzeitig ein Geschenk zu besorgen. Das ist aber nicht schlimm, damit rechne ich mittlerweile auch schon. Ich brauch auch nicht unbedingt was geschenkt zu bekommen, obwohl es natürlich schön ist etwas zu bekommen, dass man sich wünscht oder zu sehen, dass sich jemand Gedanken gemacht hat.
Das größte Geschenk ist sowieso das Baehrenkind, ganz dicht gefolgt von Herrn Baehrs Heiratsantrag. Alles, was ich mir so lange gewünscht habe, scheint sich zu erfüllen. Ich könnte grad nicht glücklicher sein, drücken Sie mir die Daumen, dass weiterhin alles gut läuft.
frau_baehr am 30. Juni 15
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504 - Schock in tiefer Nacht
Schon gestern beim Einschlafen sah ich einen Taucher in einer Blutwolke davontauchen. Das machte mir Angst, so dass ich unglaublich schlecht schlief. Um drei war ich dann wach mit dem Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt. Kaum auf dem Klo stellte ich fest, dass da Blut war, frisches Blut. Ich hab direkt nach Herrn Baehr gerufen, der war noch nie in seinem Leben so schnell aus dem Bett. Nachdem er die Situation erfasst hatte musste er sich erstmal wieder hinlegen, er war ganz blass. Zum Glück ging es schnell wieder und so sind wir hier im Ort ins Krankenhaus. Dort ist nachts aber kein Gynäokologe, also ging es weiter in die Hochtaunusklinik. Dort nahm uns eine sehr nette Krankenschwester auf. Leider mussten wir eine ganze Weile warten, da auf der Entbindungsstation so viel los war. Irgendwann kam dann aber die Ärztin und gab recht schnell Entwarnung. Das kleine Kerlchen lebt, das Herzchen pochert ordnungsgemäß und es ist altersgerecht entwickelt. Jetzt bin ich erstmal zwei Tage krank geschrieben und soll die Füße hochlegen. Mittwoch früh bin ich dann bei der Frauenärztin. Ich hoffe so sehr, dass alles gut geht. Ich kann es so gut wie nicht beeinflussen, aber hoffen und beten.
frau_baehr am 29. Juni 15
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