Montag, 20. Juli 2015
525 - Übersetzung
Ich muss für die Arbeit einige Folien übersetzen, die wir bisher nur in Englisch haben. Eigentlich dachte ich, dass es kein Problem ist, Deutsch ist ja schließlich meine Muttersprache. Von wegen kein Problem, das ist ganz schön kompliziert. Erstmal ist mir der Inhalt nicht ganz klar bzw. ich weiß nicht immer, was genau ausgesagt werden soll. Dann kommt dazu, dass mir viele Worte einfach nicht geläufig sind. Das liegt zum einen daran, dass sie recht speziell sind, zum anderen aber auch, dass es Fachvokabeln sind. Und weil wir ja so ein internationales Unternehmen sind, reden wir Denglisch. Eigentlich ganz furchtbar, hier sieht man jetzt wohin das führt.

Ich war davon ausgegangen, dass ich die Folien ganz schnell übersetzt habe. Jetzt habe ich aber schon an der ersten fast zwei Stunden gesessen. Und da kommen noch fünf bis sechs weitere. Eine weitere Schwierigkeit ist die Länge. Kaum sagt man was auf Deutsch, wird es gleich um (gefühlt) hundert Zeichen länger. Da auf so einer Folie nur begrenzt Platz ist und es ja auch nach dem Übersetzen noch ansprechend aussehen soll und die Schriftgröße noch so sein soll, dass man es ohne Lupe lesen kann, wird das auch noch eine Herausforderung. Der stelle ich mcih aber erst, wenn ich alle Folien übersetzt habe. Evtl. soll dann auch einfach mein Chef entscheiden, was wichtig ist und was weggelassen werden kann oder anders formuliert werden kann. Ich bin nur froh, wenn ich es fertig habe.



Sonntag, 19. Juli 2015
524 - Limonade
Zum Geburtstag habe ich von meinen Eltern ein Buch mit Limonadenrezepten bekommen. Da wir noch so vie Wassermelone übrig hatten, habe ich mich heute an eine Wassermelonen-Minze-Limonade gewagt. Schwer ist es nicht, aber doch recht zeitaufwändig, da man immer erst einen Sirup kochen muss. Von dem ist jetzt auch noch einiges übrig, aber den kann man ja auch einfach so mit Mineralwasser mischen. Die fertige Limonade schmeckt aber wirklich sehr gut, auch wenn man die Melone nicht so arg schmeckt. Positiv finde ich auch, dass es nicht so süß ist. Nächstes Wochenende probier ich ein anderes Rezept aus.



Sonntag, 19. Juli 2015
523 - Spieluhr
Morgen ist endlich die zwölfte Woche rum, rein statistisch sinkt das Fehlgeburtrisiko. Passend dazu geht es mir besser, auch wenn immer eine gewisse Restangst bleibt. Ich versuche aber positiv zu denken. Ich habe es jetzt so weit geschafft, da wird der Rest auch noch werden.

Da das Baehrenkind wohl ab der nächsten Woche ungefähr Geräusche wahrnehmen kann, haben wir heute für es eine Spieluhr gekauft. Eigentlich wollte ich ja ein Schaf, Herr Baehr hatte aber einen Elefanten entdeckt, der ihm besonders gut gefallen hatte. Ist auch knuffig, jetzt haben wir einen Elefanten. Vorteil, er ist nicht so riesig, man kann ihn waschen und das Spieluhrteil herausnehmen, so dass der Elefant ein ganz normales Kuscheltier wird.

Ein bisschen verrückt komme ich mir schon vor, jetzt schon was zu kaufen und es dem Baehrenkind vorzuspielen. Aber andererseits denke ich mir, warum nicht? Warum nicht endlich auf das Baehrenkind freuen und daran glauben, dass wir es tatsächlich schaffen können?