Montag, 17. August 2015
552 - Zerstörer
Ich kann gut Dinge kaputt machen. Man sollte mir besser nichts aus Glas oder Porzelan schenken. Oder mir ein wertvolles Glas zum trinken geben. Bekomme ich alles kaputt. Gerade wenn ich weiß, dass es was besonderes ist. Dann bin ich extrem dappig.

Aber auch in ganz alltäglichen Situationen kann ich das, dann ist es immer schön peinlich. So wie heute in der Apfelweinwirtschaft. Ich hatte Herrn Baehr grade die Reste meines Essens rübergeschoben und mir die Glaswasserflasche gefriffen. Die war aber leider nass und somit glitschig. Und natürlich musste sie mir direkt über Herrn Baehrs Glas aus der Hand glitschen. Das war hinüber, überall feine Splitter, natürlich auch auf dem grade rübergeschobenen Teller. Sehr unangenehm.



Samstag, 15. August 2015
551 - Ringe
Wir haben heute Ringe gekauft. Herr Baehr hatte noch nie in seinem Leben einen Ring. Ich weiß gar nicht, ob er vor heute schonmal einen am Finger hatte. Deswegen war die Auswahl auch nicht so einfach, alles fühlte sich für Herrn Baehr ungewohnt an. Trotzdem haben wir schlussendlich eine Form gefunden, die uns beiden zusagt und die sich einigermaßen angenehm am Finger anfühlt.

Aber damit war es noch nicht erledigt. Wir mussten uns noch entscheiden aus was der Ring sein sollte, welche Breite er haben sollte und welche Größe angenehm am Finger ist. Das war gar nicht so einfach,birgendwann war die Entscheidung aber getroffen. Sie werden aus Weißgold sein, gebürstet und nicht rhodiniert. Ich bin mit unserer Wahl zufrieden, auch wenn der Preis weit über dem liegt, was ich für so "einfache" Ringe erwartet hatte.



Freitag, 14. August 2015
550 - Hitze
Ja, ich weiß, alle jammern über die Hitze, obwohl wir uns freuen sollten, dass es einen Sommer mal nicht so kalt und regnerisch ist. Und ich bin ja eigentlich eine Frostbeule. So wie es jetzt ist, ist es mir aber zu viel. Wir hatten das ja auch noch zwei Wochen länger durch den Mallorcaurlaub. Zur Zeit geht das bei mir auch extrem auf den Kreislauf.

Und ich kann mich kaum noch konzentrieren. Grade heute hatten wir ein wichtiges Kundengespräch. Gefühlt waren es im Büro des Gastgebers 100 Grad. Ich hatte natürlich einen Anzug an und auf Grund des Bauchumfangs ein T-Shirt. Nur im T-Shirt dazusitzen war mir zu leger, also habe ich das Jacket angelassen und geschwitzt wie ein Tier. Da konnte ich mich kaum noch auf das Gespräch konzentrieren.

Auch so macht vieles keinen Spaß. Rausgehen mag man bei dem Wetter auch nicht. Ich bekomme zu schnell einen Sonnenbrand und bin einfach zu schnell völlig erschöpft. Badesee geht auch nicht mehr, der ist umgekippt. Und ins Schwimmbad will ich nicht, da ist es einfach zu voll. Wir hätten doch einen Schwimmteich machen sollen. Aber ich wette, dann wären alle kommenden Sommer bescheiden geworden.