Ab heute muss ich nicht mehr arbeiten. Schon letzten Freitag habe ich in meine Abwesenheitsnotiz geschrieben, dass ich erst ab Oktober 2016 wieder da bin. Ein merkwürdiges Gefühl. Aber irgendwie ist es auch befreiend jetzt diese blöde Arbeitssituation los zu sein.
Ich hatte ja scho erwähnt, dass ich mich schnell langweile. So war das schon immer, wenn ich frei hatte. Damit das nicht so schlimm wird und ich nicht nur vor dem Fernseher hocke, habe ich mir für jeden Tag kleine Aufgaben ausgedacht. So putze ich jetzt Stück für Stück die Küche durch, alle Ecken und Schränke. Wer weiß wann ich da wieder zu komme. Und die Fenster werden nochmal geputzt. Und noch so vieles mehr. Und tatsächlich gibt es ein Gefühl von Zufriedenheit, wenn man Abends alles geschafft hat, was man sich vorgenommen hat. Außerdem hab ich eine Schwäche für Listen, auf denen ich einzelne Punkte abhaken kann.
Der Nikolaus bringt bei uns immer noch eine Kleinigkeit, auch wenn ich schon über 30 bin. Das lässt sich meine Mutter aber nicht nehmen. Und somit haben wir vom Familienessen heute so einige süße Versuchungen mitgenommen. Eigentlich ja kein Problem für mich, an so einem Nikolaus esse ich ein paar Tage. Aber jetzt mit der blöden Schwangerschaftsdiabetes sollte ich ja eher gar keinen Zucker essen. Der zweite große Test steht zwar noch aus, aber mir ist schon klar, dass da das gleiche Ergebnis wie beim ersten kleineren Test herauskommen wird.
Alles Herrn Baehr zu überlassen ist keine Option. Der müsste eigentlich auch eher mal auf Zucker verzichten, was ich ihm aber nicht sagen darf. Ich werd meinen Anteil wohl wegschließen, hält sich ja zum Glück alles bis nach der Geburt.
Bei dieser Aufgabe ging es darum ein Buch zu lesen, dessen Covergestaltung an Feuer erinnert. Das ist bei
Liam von Jade McQueen der Fall. Außerdem, finde ich, deutet das Cover darauf hin, dass hier kein Blatt vor den Mund genommen wird. Eigentlich ist das ja nicht so mein Fall, aber hinter Jade McQueen stecken mehrere junge Schriftstellerinnen, unter anderem Katrin Koppold, die ich sehr gerne lese. Und so habe ich mich an dieses Buch herangewagt.
Liam ist ein Diamond Guy, also ein männlicher Stripper in einem Club in Miami. Durch Zufall lernt er Rayne kennen, die gerade ihren Job als Tänzerin verloren hat. Da trifft es sich doch gut, das Liam eine Trainerin braucht, da er eine neue Choreographie erarbeiten muss. Es kommt natürlich wie es kommen muss und die beiden landen im Bett.
Ich weiß nicht, ob ich die anderen Bände, die jeweils von einem anderen Diamond Guy handeln, lesen werde. Dieser erste Band hat mir gefallen u d dank Schlaflosigkeit hatte ich ihn in weniger als 24 Stunden durch. Jedoch brauche ich die detaillierte Beschreibung des Sex der Hauptpersonen nicht. Für so zwischendrin sind die Bücher aber sicherlich ganz nett.