675 - Das beste Geschenk
Herr Baehrs beste Freundin hat beim ersten Kind von ihrem Vater aus den USA ein Stilltuch mitgebracht bekommen. Ich fand das immer total super, so muss man zum stillen nicht raus gehen oder sich vor Leuten ausziehen, vor denen man sich nicht ausziehen möchte. Hinzu kommt, dass das Kind nicht so von der Umwelt abgelenkt werden kann. Auf Grund dieser Punkte hatte ich mir solch ein Stilltuch zu Weihnachten gewünscht. Gerne auch selbstgenäht, hatte ich meiner Schwester gesagt. Und die hat sich tatsächlich rangesetzt und genäht und sich dabei total übertroffen. Das Stilltuch ist wie das gekaufte, der Stoff ist total schön und es hat sogar eine Verstärkung, so dass man von oben reinschauen kann. Das ist wirklich das beste Geschenk, dass ich bekommen habe. Auch wenn es meine Schwester Nerven gekostet hat, sie vor Wut über eine falsche Naht einen Streit mit ihrem Freund begonnen hatte und sich auch noch verletzt hat. Danke an die beste Schwester der Welt.
frau_baehr am 27. Dezember 15
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674 - Vertrauen ist gut, Kontrolle besser
In der Familie von Herrn Baehr wichteln wir zu Weihnachten. Dieses Jahr hatte Herr Baehr seine Schwester zu bewichteln und hatte, mit meiner Hilfe, eine schöne Handtasche für sie gekauft. Natürlich hat er sich mit dem Einpacken Zeit gelassen und das kurz vor der Abfahrt gemacht. Ich hatte kurz überlegt zu kontrollieren, dass auch die Preisschilder ab sind, dachte mir dann aber, dass das nur einen Streit auslöst.
Herrn Baehrs Schwester hatte sich sehr über die Tasche gefreut. Aber irgendwie war es komisch, ich hatte die Tasche ganz anders in Erinnerung. Und irgendwie sah sie so aus wie die Tasche, die ich von der beszen Freundin zu Weihnachten bekommen hatte. Als ich nochmal hingeschaut hatte, war ich mir sicher, dass Herr Baehr meine Tasche eingepackt hatte. Dem war das natürlich mega peinlich. Jetzt bekommt die Schwester Morgen die richtige Tasche.
frau_baehr am 27. Dezember 15
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673 - Frustrierend
Feiertage mit zu viel Familie sind ja immer schon sehr anstrengend. Wenn man dann aber auch noch einen Hormonhaushalt hat, der jedes Wort dreimal umdreht und man sich dazu alles noch mehr zu Herzen nimmt, wird es nur noch anstrengender. Richtig frustrierend ist es, wenn man dann das Gefühl bekommt alles falsch zu machen (der Kinderwagen lässt sich nicht gut schieben, die Wickelkommode ist zu hoch, die Klamotten fürs Baehrenkind sind zu viele, zu groß, zu dünn...). Der Knaller des Abends war dann, als mein Vater gegenüber Herrn Baehr eine mehr als unpassende Bemerkung gemacht hat. Gut, dass sie sich kurz darauf auf den Heimweg gemacht haben, viel länger hätte ich es auch nicht ausgehalten.