Die
Schwanenzauber Trilogie von Katja Priel erzählt die Geschichte von Roninnund Adair. Adair lebt im elften Jahrhundert und wird von einer Hexe in einen Schwan verwandelt. Diesen Zustand soll sie tausend Jahre beibehalten. Als sie wieder zu einem Menschen wird trifft sie in der heutigen Zeit auf Ronin. Die beiden verlieben sich ineinander und Ronin versucht Adair zu helfen in der heutigen Welt zurecht zu kommen. Adair findet sich jedoch nur schwer zurecht, sie versteht vieles nicht und ist sehr leichtgläubig. Außerdem hat sie Heimweh, vor allem nach ihrem kleinen Bruder. Sie findet einen Weg in ihre Zeit zurückzukommen und nimmt Ronin mit. Der kommt aber mit den Lebensumständen des elften Jahrhunderts gar nicht zurecht und ist froh, als er aus dieser Zeit gerettet wird. Doch genau hier beginnen die Probleme, denn Ronin hat die Geschichte geändert. Außerdem kommt er ohne Adair nicht mehr zurecht, so wie diese auch.
Mir hat die Trilogie gut gefallen. Es ist keinesfalls nur ein Jugendbuch, kann auch gut von Erwachsenen gelesen werden. Etwas schade fand ich, dass Adair sich in den unterschiedlichen Zeiten so unterschiedlich verhält. In ihrer Zeit ist sie sehr selbstbewusst, in der jetzigen Zeit ist sie unsicher und extrem leichtgläubig, ja sogar sehr naiv. Das passt nicht zu der Adair aus dem Mittelalter. Etwas schwer getan habe ich mir auch mit der Zeitreiseidee im dritten Band. Das hätte aus meiner Sicht noch etwas mehr erklärt und ausgebreitet werden, hätte aber noch mehr von der Geschichte von Adair und Ronin abgelenkt.
Herr Baehr redet nicht so viel mit dem Baehrenkind. Er findet das komisch, meinte, dass er es nachholt, wenn es da ist. Gestern aber beugt er sich plötzlich vor und sagt dem Baehrenkind, dass er es liebt und sich schon freut, wenn es draußen ist und er es in seinen Arm nehmen kann und kuscheln kann. So viele Gefühle in einem Satz, das hat mich total vom Hocker gehauen. Aber es war auch einfach nur schön und zeigt, wie sehr er sich mittlerweile freut. Ich heule schon jetzt, wenn ich mir vorstelle wie Herr Baehr das Baehrenkind zum ersten Mal im Arm hält.
Ich dachte, ich tue den Vögeln mal was gutes und taue ihnen mal wieder ein paar selbstgebackene Kekse auf. Einen Teil der Keksmasse hatte ich zum backen in Walnusshälften gefüllt. Den Rest hatte ich zu Keksförmigen Teilen verarbeitet. Reingelegt in den Käfig habe ich beides und der Hahn hat es gleich entdeckt. Er frisst aber nur vom Keks, die Walnusshälften ignoriert er. Dafür verteidigt er den Keks, die Henne darf davon nichts abbekommen. Deswegen habe ich heute eine der Walnusshälften auf die geöffnete Ausflugklappe gelegt. Die Henne war draußen und hat plötzlich Panik bekommen. Die Walnusshälfte war ihr unheimlich und so ist die auch nicht mehr darauf gegangen und auch nicht mehr rein. Selbst mit Nachhilfe mit einem Stöckchen war nichts zu machen. Erst nachdem ich die Walnusshälfte entfernt hatte und sie sanft mit dem Stöckchen geschoben hatte, ist sie endlich auf die Klappe und auch in den Käfig rein, so dass ich die zwei endlich wieder einsperren konnte. Morgen gehts wieder raus, mal sehen wo ich dann die Walnuss platziere.