Montag, 22. Februar 2016
732 - Bilder vom Baehrenkind
Ich könnte ständig Bilder vom Baehrenkind machen, zumindest wenn es nicht weint. Die meisten schicke ich direkt an meinen Vater weiter. Der ist ganz stolzer Opa und hat extra einen Ordner in seiner Cloud angelegt. So kann er überall und jederzeit seinen Bekannten Bilder zeigen. Die müssen nur langsam viel Geduld mitbringen, da es jeden Tag mehr werden. Aber auch ich könnte all die Bilder, die ich gemacht habe, ständig anschauen und jedem zeigen. Ich will nur niemanden nerven. Gut, dass ich meinen Vater habe und der sich über jedes Bild freut.



Sonntag, 21. Februar 2016
731 - Gelesen 2016 - Du, ich und die Farben des Lebens
In Du, ich und die Farben des Lebens von Noa C. Walker wird die Geschichte von Janica und Thomas erzählt. Die quirlige Schornsteinfegerin Janica und der ernste Mathelehrer Thomas lernen sich kennen, da Janica Thomas Bruder Steffen vor einem Selbstmord bewahrt. Thomas verliebt sich schnell in Janica und auch sie mag ihn gerne. Aus den beiden wird tatsächlich ein Paar und Janica krempelt Thomas Leben um. Er lernt Janicas lebensfrohe und wunderbare Freunde kennen und begleitet sie zu ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit ins Kinderhospiz. Doch dann kehrt bei Janica der Krebs aus ihrer Kindheit zurück und sie hat plötzlich nur noch wenige Monate Leben vor sich. Janica sperrt Thomas aus ihrem Leben aus, um ihn und sich zu beschützen. Doch Thomas lässt nicht locker, Janica ist die Liebe seines Lebens.

Mir hat das Buch recht gut gefallen, auch wenn es zwischendrin immer mal wieder recht langatmig war. Janica gefällt mir aber, obwohl ich eher der Typ wie Thomas bin. Janica ist sehr lebensbejahend und hat so viel Liebe an andere zu geben. Sie hat nicht nur für alle ihre Freunde ein offenes Ohr, sondern auch für die schwerkranken Kinder im Hospiz und auch für deren Eltern. Doch Janica stellt sich leider auch oft hinter alle, so dass sie vielleicht zu viel Kraft in andere steckt. Trotzdem ein Charakter an dem man sich ein Beispiel nehmen kann.



Samstag, 20. Februar 2016
730 - Loslassen
Ich muss lernen loszulassen und nur an mich zu denken. Zur Zeit dreht sich alles ums Baehrenkind. Kein Wunder, es wird ja Morgen auch erst drei Wochen alt. Dabei vergisst man sich aber sehr schnell und ich sowieso. Tagsüber schlafen habe ich bis jetzt noch nicht geschafft. Entweder hab ich dann plötzlich das Bedürfnis ganz viel zu machen, oder ich denke ich könnte was verpassen bzw will bei Besuch nicht unhöflich sein. Das geht an die Substanz und auf Dauer nicht gut. Ich muss lernen loszulassen und zu schlafen!