Freitag, 4. März 2016
743 - Der kurze Abend
Ich bin ja schon immer gerne früh ins Bett gegangen, sogar als Kind. Ich bin einfach recht früh müde und sehe dann keinen Sinn darin sich noch wach zu halten. Jetzt gehe ich jeden Abend mit dem Baehrenkind ins Bett und das schon um neun. Dadurch sind die Abende wirklich sehr kurz und ich merke, dass mir was fehlt. Was genau kann ich gar nicht sagen, vielleicht das lesen vorm einschlafen. Ich denke aber, dass das kein Dauerzustand bleiben wird.



Donnerstag, 3. März 2016
742 - Schreit doch gar nicht
Heute hat wieder der Vorführeffekt zugeschlagen, das Baehrenkind hat nicht geweint und lange geschlafen. Am Vormittag war die Studienfreundin mit ihrem Sohn da. Das Baehrenkind hatte geschlafen, als sie kam und hat sich durch kein Geräusch stören lassen. Nach dem stillen und wickeln hatte ich sie in der Trage, prompt schlief sie für drei Stunden. Aber auch am Nachmittag war sie ganz brav, hat sich auf der Spieldecke ablegen lassen, ich habe ihr vorgelesen und Spielzeug gezeigt. Dann bin ich einen Tee machen gegangen und das Baehrenkind ist eingeschlafen. Nur beim Besuch der Nachbarinnen hat sie kurz geweint, alles aber völlig harmlos.

Jetzt ist Herr Baehr heimgekommen und ich befürchte, dass jetzt die unruhige Phase beginnt. Spätestens ab 17 Uhr wird sie unruhig und weint viel. Aber das ist ja wohl die normale Schreizeit von Kindern. Nur etwas schade für Herrn Baehr.



Mittwoch, 2. März 2016
741 - Kind zeigen
Da das Baehrenkind in der Trage gut schläft und wenig weint, habe ich jetzt beschlossen sie so viel wie möglich darin zu haben. So kann sie meine Nähe genießen und ich kann mich bewegen, mir was zu essen oder einen Tee machen. Heute war ich bei einer Nachbarin zum Frühstück eingeladen und packte das Baehrenkind für den Besuch in die Trage. Die anwesenden Nachbarinnen waren ganz enttäuscht, dass man das Baehrenkind so ja gar nicht sehen könnte. Sie hofften sogar, dass sie wach werden würde, damit ich sie rausholen müsste. Den Gefallen tat das Baehrenkind den Nachbarinnen aber nicht sondern schlief zwei Stunden. Dann ging es aber losbund ich verabschiedete mich. Ich kann ja verstehen, dass alle neugierig sind und es gerne sehen wollen. Wenn es aber alles zusammenbrüllt hat ja auch keiner was von. Außerdem wohnen wir ja noch eine ganze Weile hier, so dass die Nachbarn das Baehrenkind sicherlich noch oft sehen werden.