Sonntag, 6. März 2016
745 - Schreien lassen
Mit einem Schreibaby bekommt man leider sehr oft den bescheidenen Tipp das Kind doch einfach schreien zu lassen. Dann würde es schon merken, dass das schreien nichts bringt. Ich finde diese Vorgehensweise sehr grausam, denn man vermittelt meiner Meinung nach dem Kind, dass man es mit seinem Problem alleine lässt. Ein Baby schreit niemals ohne Grund, wir erkennen den Grund nur oft einfach nicht.

Heute mussten wir das Baehrenkind aber leider schreien lassen, was mir fast das Herz zerissen hätte. Doch mitten auf der Autobahn in einer langen Baustelle gibt es leider keine Möglichkeit anzuhalten, nach hinten ins Auto zu krabbeln und das kleine Wesen zu trösten. Und so haben wir dann beide weinend im Auto gesessen.



Samstag, 5. März 2016
744 - Gelesen 2016 - Die Seelenfischer
Immer wieder bin ich bei der Suche nach neuen Büchern über Die Seelenfischer von Hanni Münzer gestolpert. Nachdem ich von ihr schon ein Buch gelesen hatte und das ganz gut war, hatte ich mir den ersten Band der Seelenfischer-Tetralogie heruntergeladen. Fazit: Man kann es lesen, verpasst aber nichts, wenn man es nicht liest.

Lukas ist ein junger Jesuit, der gemeinsam mit seiner Schwester in Rom lebt. Sein Leben steht plötzlich Kopf, als der Oberste der Jesuiten ihm sein Geheimnis anvertraut und kurz darauf ermordet wird. Lukas ist hauptverdächtig den Mord begangen zu haben. Zur gleichen Zeit taucht auch noch seine Jugendliebe Rabea bei ihm auf, die sich sogleich darauf stürzt das Geheimnis des Jesuitenoberen zu ergründen. Doch das birgt einige Gefahren, Lucie, Lukas Schwester, wird entführt, die Nachbarin getötet und auch Rabea und Lukas geraten mehr als einmal in Lebensgefahr.

Eigentlich ist die Idee hinter dem Buch nicht schlecht, jedoch zieht sich die Geschichte unheimlich und streckenweise passiert, meiner Meinung nach, einfach nichts bzw. man hätte nicht so ausholen müssen. Durch die Langatmigkeit kommt die Geschichte auch nicht richtig in Schwung, so dass ich immer wieder auf die Prozentangaben meines Kindles geschielt habe um herauszufinden wie lange das noch so hin und her geht. Jetzt hadere ich mit mir, ob ich die Nachfolgebände noch lesen möchte oder nicht.



Freitag, 4. März 2016
743 - Der kurze Abend
Ich bin ja schon immer gerne früh ins Bett gegangen, sogar als Kind. Ich bin einfach recht früh müde und sehe dann keinen Sinn darin sich noch wach zu halten. Jetzt gehe ich jeden Abend mit dem Baehrenkind ins Bett und das schon um neun. Dadurch sind die Abende wirklich sehr kurz und ich merke, dass mir was fehlt. Was genau kann ich gar nicht sagen, vielleicht das lesen vorm einschlafen. Ich denke aber, dass das kein Dauerzustand bleiben wird.