Der Reiher war mal wieder da, obwohl Herr Baehr und ich ihn immer wieder verjagt hatten. Heute habe ich ihn wohl zu spät bemerkt, er muss schon eine ganze Weile im Teich gestanden haben. Und er hatte wohl auch schon einige Fische gefressen, leider wahrscheinlich auch meinen Lieblingsgoldfisch. Ich werde ihn vermissen.
Heute sind wir mit dem Baehrenkind bei den regelmäßigen Schwimmtreffen mit Herrn Baehrs Freundeskreis gewesen. Das Baehrenkind hatte ja vorab schon ihren
Schwimmring in der Badewanne getestet und für gut befunden. Auch im Schwimmbad fand sie es toll, hat gepaddelt und sich mit den Füßen am Boden abgestoßen. Ich hatte ja damit gerechnet, dass es ihr schnell zu kalt wird. Dem war aber nicht so,nsie war zwanzig Minuten drin ehe sie angefangen hat zu weinen. Nachdem ich sie dann trocken gelegt hatte ist sie friedlich in ihrem Autositz eingeschlummert. Mal sehen wie gut sie diese Nacht schläft. Schwimmen macht ja bekanntlich müde, aber leider auch hungrig.
Ich muss mir vor sehr langer Zeit gratis ein Buch heruntergeladen haben, in dem das Tagebuch eines Teenagers Anfang der 90er veröffentlicht wurde. Bei Amazon finde ich es nicht mehr, kein Wunder es war auch wirklich schlecht. Sätze brechen mitten drin ab oder ergeben keinen Sinn. Auch der Inhalt ist sehr langweilig, wie eben das Leben des jungen Mädchens, dass Tagebuch schreibt.
Ich bin mir nicht sicher, ob es ein reales Tagebuch ist oder ob sich jemand das ausgedacht hat. In beiden Fällen ist es schlecht und peinlich, sollte es sich tatsächlich um ein reales Tagebuch handeln. Die Schreiberin ist recht einfältig und berichtet immer wieder von ihrem Schwarm Mike und den Mädchen aus ihrer Klasse. Ab und zu beschreibt sie auch noch Streit mit den Eltern oder dem jüngeren Bruder. Dabei kommt sie nicht unbedingt gut weg, ist eher sehr naiv.
Ich weiß gar nicht, warum ich es bis zum Ende gelesen habe. Gelesen habe ich es vor allem Nachts beim stillen. Da ist man auch nicht wirklich aufnahmefähig, obwohl ich jetzt gerade Candide lese.