Samstag, 23. April 2016
793 - Anstehen für eine Nummer
Wir haben eine Küche aus dem schwedischen Möbelhaus. Leider ist der Backofen teilweise kaputt, Umluft funktioniert nicht mehr, es wird nicht mehr richtig warm. Auf der Homepage des Möbelhauses steht, dass man sich an das vor Ort wenden soll. Also sind wir heute dort hin und haben gewartet und gewartet und gewartet bis wir endlich dran waren. Und was haben wir bekommen? Einen Zettel mit einer Nummer, bei der wir den Fehler melden sollen. Ich kam mir leicht verärmelt vor, warum schreibt man die Nummer nicht direkt auf die Homepage?



Freitag, 22. April 2016
792 - Gelesen 2016 - Die unbeugsame Händlerstochter
Heute Morgen ist das Baehrenkind wohl aus Versehen eingeschlafen. Und das so fest, dass es mir gelungen ist Die unbeugsame Händlerstochter von Ellin Carsta zu Ende zu lesen. Ein historischer Roman, der mir richtig gut gefallen hat. Er kommt zwar nicht an die Romane von Rebecca Gablé heran, geht aber in diese Richtung.

Elisabeth ist die Tochter eines kölner Tuchhändlers. Sie geht bei ihrem Vater in die Lehre und beginnt grade die ersten Geschäfte für ihn abzuschließen. Da taucht plötzlich ihr Zwillingsbruder Stephen wieder auf, der von seinen Lehrmeistern in Augsburg gefeuert und des Diebstahls bezichtigt wurde. Sowohl der Vater als auch Elisabeth trauen Stephen nicht und wollen ihn nicht in ihre Geschäfte einbeziehen. Als den Vater auch noch der Schlag trifft ist Elisabeth auf sich gestellt und muss das Geschäft alleine führen und sich vor allem gegen Stephen zur Wehr setzen. Zuerst hat sie ihre Schwierigkeiten damit, doch es gelingt ihr immer besser. Doch der nächste Schicksalsschlag wartet schon.

Wie so oft in Büchern ereilt die Protagonistin ein Schicksalsschlag nach dem nächsten. Hier ist es jedoch nicht so, dass es sie besonders hart trifft oder sie sich immer wieder von unten hocharbeiten muss, was mir gut gefällt. Ich mag es nicht, wenn die Geschichte einer Person sozusagen wellenförmig verläuft, es ist alles gut, dann ist alles schlecht, dann wieder gut und so weiter.

Ich hatte die ganze Zeit auch gedacht, dass ich genau wüsste, was noch passiert und musste dann bei 95% gelesenen Buchs feststellen, dass ich auf dem Holzweg war. Und genau das hat mir ganz gut gefallen, denn das Buch war eben nicht so absehbar wie ich dachte. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung.



Donnerstag, 21. April 2016
791 - Der Brüllwahnsinn
Ich habe das Gefühl, dass es von Tag zu Tag wieder schlimmer wird. Das Baehrenkind brüllt nach dem aufwachen, vor dem stillen, nach dem stillen, manchmal auch während dem stillen. Sie brüllt mittlerweile auch im Auto, die komplette Fahrt. Sie brüllt bevor sie einschläft und schläft sowieso nur aus Versehen ein. Und zwischen all dem brüllt sie auch immer wieder. Einzige Chance sie zur Ruhe zu bringen, umbinden und laufen oder in den Kinderwagen packen und laufen. Aber ich kann ja nicht den ganzen Tag laufen, ich kann sowieso bald nicht mehr. So hatte ich mir das Leben mit Kind wirklich nicht vorgestellt.