796 - Eltern-Kind-Parkplatz
Jeder Supermarkt hat Eltern-Kind-Parkplätze, schön breit, damit man das Ungetüm von Aautositz auch aus dem Auto bekommt. Und nah am Eingang, damit man das 100 Kilo schwere Gesamtpaket von Baby und Sitz und Ddecke und Spielzeug nicht einmal quer über den Parkplatz schleppen muss. Nur leider sind diese Plätze nie frei, genauso wie die Behindertenparkplätze. Man muss also immer schauen, wie man mit Baby und seinem ganzen Zubehör bis zur Eingangstür oder den Einkaufswagen kommt. Meist sind es auch gar keine Eltern oder Behinderten, die dort parken. Meist sind es junge Männer mit gesunden Beinen, die auch gut mal ein paar Schritte mehr gehen könnten.
Heute dann aber das Erlebnis, beide verfügbaren Plätze waren frei. Da weiß man ja gar nicht wo man parken soll. Und gleichzeitig realisiert man, dass es in 12 Wochen das erste Mal ist, dass man so einen Parkplatz ergattern konnte. Schon traurig.
frau_baehr am 26. April 16
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795 - Bombenstimmung
Herr Baehr ist von der Arbeit genervt. Ich kann nicht alles nachvollziehen was er sagt. Wenn ich nachfrage oder etwas erwidere heißt es gleich, dass ich ja auch gegen ihn bin und ihm vorwürfe mache. Dazu kommt, dass das Baehrenkind motzt und nicht einschlafen will. Mal sehen was da noch so kommt. Vielleicht sollte ich direkt ins Bett gehen.
frau_baehr am 25. April 16
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794 - 12 Wochen
Das Baehrenkind ist heute 12 Wochen alt geworden. Eine magische Grenze, wie man so oft hört. Wissenschaftler behaupten ja, dass wir Babys eigentlich 12 Wochen zu früh zur Welt bringen. Wirklich bewiesen ist das aber nicht. Außerdem soll ja nach 12 Wochen die Schreierei besser werden. Bei manchen verschwindet das wohl sogar schlagartig. Vielleicht nicht auf den Tag genau, aber so um die Zeit.
Und was haben wir in den letzten 12 Wochen erlebt? Viele Hochs und Tiefs auf jeden Fall. Das Baehrenkind hat mich in den ersten Wochen sehr viel Kraft gekostet, die schwere Geburt, die schlimme Brustentzündung, der Eisenmangel und natürlich das viele Schreien. Außerdem habe ich die ersten Wochen sehr wenig geschlafen, war die ersten Tage fast dauerhaft wach. Dazu kamen die starken Schmerzen beim stillen. Und ja leider auch mein Problem fas Baehrenkind zu lieben. Wir haben aber auch unglaublich schöne Momente erlebt, sehr viel mit ihr gekuschelt. Ihr erstes Lachen genoßen und uns an ihrer Freude beim baden erfreut. Sie ist unglaublich süß und hat alle Großeltern verzaubert. Und sie kann mittlerweile total schön alleine spielen.
Und die Schreierei? Die haben wir immer noch. Es gibt gute Tage, es gibt schlechte Tage und es gibt ganz schlimme Tage. Irgendwie meistern wir die, auch wenn es unglaublich viel Kraft gekostet hat und sicherlich auch noch kosten wird. Ich hatte viel auf die 12. Woche gesetzt, gehofft, dass es sich bis dahin ausgeschlichen hat. Das ist leider nicht der Fall, es ist eher wieder schlechter geworden. Ich weiß nicht wie lange es noch geht, hoffe aber, dass es bald ein Ende nimmt. Herr Baehr stellte heute aber fest, dass wir mittlerweile schon ganz gut im beruhigen sind. Wir kennen die Tricks und Kniffe und wissen wie wir sie zum schlafen überreden können.
Aber das allerwichtigste, wir lieben dieses Kind abgöttisch.
frau_baehr am 24. April 16
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