Ich habe das Gefühl, dass es von Tag zu Tag wieder schlimmer wird. Das Baehrenkind brüllt nach dem aufwachen, vor dem stillen, nach dem stillen, manchmal auch während dem stillen. Sie brüllt mittlerweile auch im Auto, die komplette Fahrt. Sie brüllt bevor sie einschläft und schläft sowieso nur aus Versehen ein. Und zwischen all dem brüllt sie auch immer wieder. Einzige Chance sie zur Ruhe zu bringen, umbinden und laufen oder in den Kinderwagen packen und laufen. Aber ich kann ja nicht den ganzen Tag laufen, ich kann sowieso bald nicht mehr. So hatte ich mir das Leben mit Kind wirklich nicht vorgestellt.
Der Reiher war mal wieder da, obwohl Herr Baehr und ich ihn immer wieder verjagt hatten. Heute habe ich ihn wohl zu spät bemerkt, er muss schon eine ganze Weile im Teich gestanden haben. Und er hatte wohl auch schon einige Fische gefressen, leider wahrscheinlich auch meinen Lieblingsgoldfisch. Ich werde ihn vermissen.
Heute sind wir mit dem Baehrenkind bei den regelmäßigen Schwimmtreffen mit Herrn Baehrs Freundeskreis gewesen. Das Baehrenkind hatte ja vorab schon ihren
Schwimmring in der Badewanne getestet und für gut befunden. Auch im Schwimmbad fand sie es toll, hat gepaddelt und sich mit den Füßen am Boden abgestoßen. Ich hatte ja damit gerechnet, dass es ihr schnell zu kalt wird. Dem war aber nicht so,nsie war zwanzig Minuten drin ehe sie angefangen hat zu weinen. Nachdem ich sie dann trocken gelegt hatte ist sie friedlich in ihrem Autositz eingeschlummert. Mal sehen wie gut sie diese Nacht schläft. Schwimmen macht ja bekanntlich müde, aber leider auch hungrig.