Montag, 2. Mai 2016
802 - Nach und nach
Zur Zeit schaffe ich es nicht irgendwas von Anfang bis Ende zu machen, denn das Baehrenkind brauch ganz viel Aufmerksamkeit und Nähe. Und so seh ich zu, dass ich in den wenigen brüllfreien Minuten so viel schaffe wie möglich und erledige Dinge einfach nach und nach. So wie das säubern des Vogelkäfigs und das Unkraut rupfen. Beides geht nämlich definitiv nicht mit umgebundenen Kind, wie ich heute feststellen musste.



Sonntag, 1. Mai 2016
801 - Wenn einer eine Reise tut
Dann kann er viel erleben, muss aber auch viel mitnehmen. Vor allem wenn man ein Baby mit in den Urlaub nimmt. Unglaublich wie viel "Zubehör" man mitnehmen muss. Allein der Kinderwagen nimmt den halben Kofferraum ein. Dann brauch das Baehrenkind noch was zum anziehen, genug, damit man es mehrmals am Tag umziehen könnte, falls irgendwelche Flüssigkeiten unkontrolliert aus dem Kind rauskommen. Als nächstes sind da Windeln, Wickelunterlagen, Tücher, Cremes, Waschlappen, Handtücher und und und. Herr Baehr und ich haben einen Koffer, das Baehrenkind auch. Nur der vom Baehrenkind reicht nicht, das braucht auch noch weitere Taschen.



Samstag, 30. April 2016
800 - Schwimmen im tiefen Wasser
Heute sind wir mit dem Baehrenkind in das tiefere Schwimmbecken gegangen. Mit dabei war die Studienfreundin mit ihrem Sohn, der ja knappe zwei Monate älter ist als das Baehrenkind. Ich glaube, das Baehrenkind fand das tiefe Wasser doch etwas unheimlich, im flachen Babybecken konnte sie sich immer mit den Füßen abstoßen. Der Studienfreundinnensohn dagegen fand es super, der ist gepaddelt wie ein Weltmeister, hat mit den Füßen gestrampelt, hat Wasser spritzen lassen und hat irgendwann angefangen das Wasser zu trinken. Für beide bestimmt eine ganz besondere Erfahrung.

Heute ist es mir aber auch zum ersten Mal passiert, dass ich negativ angesprochen wurde. Eine andere Mutter kam zu uns, meinte sie wolle uns ja nicht zu nahe treten, aber die Schwimmringe wären doch sicher nicht gut für die Kinder. Der Hals und gerade die Wirbelsäule dort wäre doch in dem Alter noch so empfindlich und so kleine Babys hätten dort doch kaum Muskeln. Ich hab ihr dann erklärt, dass die Kinder ja beide schon ihren Kopf halten können und der macht im Moment ja noch einiges ihres Körpergewichts aus. Zusätzlich ist man im Wasser ja viel leichter. Ich denke mir auch, dass so etwas nicht verkauft werden würde, wenn es nicht gut und sicher wäre. Hinterher hab ich mich geärgert, dass ich sie nicht zurückgefragt habe, ob es so gut ist das ganze Gewicht des Kindes an die Arme zu hängen, denn genau das passiert ja bei Schwimmflügeln.