Ich kann noch zweimal zum Rückbildungskurs gehen und dann sind schon die zehn Einheiten aufgebraucht. Das ging jetzt doch recht schnell, schade. Ich habe gemerkt, dass es mir Spaß macht so ein bisschen Sport zu machen und dachte, dass es doch irgendwo hier in der Umgebung sicher einen passenden Kurs für mich geben wird, den ich mit dem Baehrenkind gemeinsam besuchen kann. Es ist aber gar nicht so leicht solch einen Kurs zu finden. Viele sind ausgebucht oder haben schon angefangen. Viele sind viel zu weit weg. Und dann gibt es noch die Kurse, die bis 21:15h gehen. Da schläft zumindest das Baehrenkind schon tief und fest und auch ich bin zu der Uhrzeit nicht mehr wirklich aufnahmefähig.
Am liebsten würde ich ja mal Kangatraining probieren, denn in der Trage fühlt sich das Baehrenkind immer wohl. Und je mehr es schaukelt, desto besser ist es. Da gäbe es sogar einen Kurs, der Anfang Juni beginnt. Leider aber immer Donnerstags und Donnerstags war Babyschwimmen geplant. Zumindest war das der einzige Tag an dem alle Frauen konnten, die gemeinsam mit mir einen Kurs machen wollen.
Das ist wirklich eine komplizierte Sache. Ich werde wohl erstmal weiter Youtubevideos nutzen um ein wenig Sport zu machen.
Immer wenn ich mich mit der Studienfreundin getroffen habe, haben wir die Kinder nebeneinander gelegt. Und da haben sie dann gelegen. Am Anfang haben sie einfach nur das Spielzeug über sich angeschaut oder uns oder irgendwas, von dem man manchmal gar nicht weiß, was sie da so anschauen. Beim letzten Besuch hatte der Sohn der Studienfreundin dann angefangen das Baehrenkind wahrzunehmen, eine richtige Interaktion fand zwischen den Kindern aber nicht statt. Heute aber haben sie sich zum ersten Mal so richtig bewusst wahrgenommen,haben nacheinander gegriffen und sich angebrabbelt. Das süßeste aber war, als der Sohn der Studienfreundin das Baehrenkind angelacht hat und sie zurückgelacht hat. Die Studienfreundin hat schon gescherzt, dass da doch eine Beziehung zwischen den beiden entsteht. Wir schauen mal, blöd finden sie sich anscheinend nicht.
"To be yourself in a world that is constantly trying to make you something else is the greatest accomplishment"
Vor kurzem habe ich
Flat out love von Jessica Park gelesen und hatte beim Schreiben der Rezension entdeckt, dass es noch Nachfolgebände gibt. Und so habe ich mich dann an
Flat out Celeste gemacht. Und dieses Buch hat mir sehr viel besser gefallen, denn Celeste ist mir doch sehr sympathisch, da ähnlich.
Das Buch spielt einige Jahre nachdem Julie bei der Familie gelebt hat. Sie ist mittlerweile von Matt getrennt und lebt in Californien. Celeste bringt gerade ihr letztes High School Jahr hinter sich und bereitet sich auf die Zeit am College vor. Sie bewirbt sich bei allen Ivy League Colleges, denn dumm ist sie keineswegs. Freunde hat sie keine und so ist sie auch etwas überfordert, als sie plötzlich Mails von einem Justin bekommt, welcher sie zu einem Treffen einlädt, welches das Barton-College für Bewerber veranstaltet.
Celeste und Justin tauschen immer wieder Mails aus und verlieben sich ineinander, denn auch Justin ist besonders. Aufgewachsen mit zwei Vätern, ehemaliger Stotterer und immer etwas wirr. Aber genau das mag Celeste so sehr. Und Justin mag Celeste so wie sie ist und beschreibt sie mit obigem Zitat. Doch es kommt wie es kommen muss und Celeste zieht sich in ihr Schneckenhaus zurück und isoliert sich vollkommen von der Welt und somit auch von Justin
Im Gegensatz zum ersten Teil habe ich diesen nun sehr schnell verschlungen. Vielleicht auch, weil es der Autorin gelingt mit so viel Liebe und Normalität über besondere Menschen wie Celeste und Justin zu schreiben. Es braucht viel mehr solcher Bücher, die zeigen, dass diese Menschen nicht merkwürdig, sondern besonders sind.