913 - Familienwochenende
Mit Herrn Baehrs Familie waren wir jetzt schon zweimal verreist. Einmal vor gut sechs Jahren an den Ort in Holland, an dem die Familie jedes Jahr Urlaub gemacht hatte. Das zweite Mal dieses Jahr, gemeinsam mit dem Baehrenkind. Das löste bei meinem Vater Neid aus, er wollte auch so gerne mal mit seinem Enkelchen verreisen. Vor allem da er weiter weg wohnt und nicht so wie Herrn Baehrs Eltern die Kleine jede Woche sehen kann. Und so schenkten meine Schwester und ich ihm zum Geburtstag ein Familienwochenende. Nichts spektakuläres, ein kleines Ferienhaus mitten im Sauerland.
Dieses Wochenende war es soweit, wir waren dort und es war schön. Vor allem für meinen Vater und meine Stiefmutter, die stolzen Großeltern. Die beiden genießen es immer wieder mit dem Baehrenkind zusammen zu sein. Mein Vater vergoß beim Abschied sogar ein paar Tränchen. Aber auch meine Schwester und ihr Freund hatten ihren Spaß mit dem Baehrenkind und standen sogar extra früh für die Kleine auf. Es ist so schön zu sehen, wie sie anderen Freude bereitet. Auch wenn ein Wochenende weg sein anstrengend ist, würde ich das sehr gerne öfter machen.
frau_baehr am 21. August 16
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912 - Tragen
Bevor das Baehrenkind zur Welt kam waren wir bei einer Trageberatung. Es war klar, dass ein Tuch für uns nicht passend ist,denn Herr Baehr und ich sind unterschiedlich groß und schwer. So zog dann kurz nach der Beratung eine Fräulein Hübsch bei uns ein. Ausprobiert haben wir sie auch recht bald. Eher gesagt ich habe ausprobiert und es für gut befunden. Vor allem hat es bei den schlimmsten Schreiattacken geholfen. Herr Baehr mochte die strafe nicht. Das würde ihn nur noch dicker machen. Schade, ich hätte es so schön gefunden, wenn er auch getragen hätte.
Jetzt sind wir das Wochenende mit meinem Vater und meiner Schwester verreist und beide wollten sofort das Baehrenkind tragen. Sie hat es total genossen und hat bei beiden angekuschelt geschlafen. Total süß und auch so schön zu sehen, wie gut das Tragen dem kleinen Wesen tut.
frau_baehr am 20. August 16
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911 - Schlaflose Nächte
Das Baehrenkind schläft extrem schlecht in letzter Zeit. Und ich somit auch. Sie ist ewig wach Nachts, wälzt sich hin und her und randaliert. Es ist super anstrengend, vor allem weil mir der Schlaf fehlt. Ich schlafe nicht länger als zwei Stunden am Stück. Wenn das noch länger so weiter geht weiß ich nicht, wie ich die Tage überstehen soll.
frau_baehr am 20. August 16
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910 - Angst vorm Arbeitsbeginn
Jetzt sind es noch sechs Wochen bis ich wieder arbeiten gehen muss. Ich freue mich darauf, da ich gerne arbeiten gegangen bin, zumindest in der Zeit, in der ich auch wirklich was zu tun hatte. Jetzt ist da aber auch so eine Angst und das gleich aus mehreren Gründen.
Am wichtigsten ist natürlich das Baehrenkind. Schaffe ich es wirklich sie bei Herrn Baehr alleine zu lassen? Wird mir der Abschied nicht zu schwer fallen? Wie viel werde ich sie überhaupt sehen, zur Zeit sieht es so aus, dass ich das Haus morgens um sechs verlassen werde und Abends nicht vor halb sieben daheim sein werde. Das ist verdammt lang und das Baehrenkind geht spätestens um acht ins Bett. Sehe ich sie dann nur für eine Stunde abends, eine Stunde in der sie oft schlecht drauf ist weil sie eh müde ist. Und wie werde ich mit dem sehr wenigen Schlaf zurecht kommen? Denn um sechs das Haus zu verlassen bedeutet gegen fünf aufzustehen. Und sich schlafe ja nachts nicht durch, ich bin ja im Schnitt zweimal nachts wach um zu stillen und da kann es schon vorkommen, dass wir von zwei bis vier wach sind, weil das Baehrenkind nicht schlafen kann.
Als zweites hasse ich unsichere Situationen. Und genau das ist mein Arbeitsbeginn, da ich noch kein Projekt habe. Angeblich wird es auf jeden Fall etwas für mich geben, aber bis jetzt tut sich noch so gar nichts auf. Reisen kann ich nicht wegen der Stillerei. Möchte ich auch nicht mehr, das ist mir schon klar geworden. Das habe ich auch erstmal so angegeben. Vielleicht irgendwann mal für eine Nacht, aber sicher nicht gleich am Anfang. Das kann ich auch Herrn Baehr nicht antun.
Ach, es ist so schwierig und doch auch so schön. Da schlagen definitv zwei Herzen in meiner Brust.
frau_baehr am 18. August 16
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