Sonntag, 9. Oktober 2016
962 - Eine Nacht alleine
Letzte Nacht ist das Baehrenkind kurz vor elf schreiend wach geworden und hat sich kaum beruhigen lassen. Nach einer Stunde war es dann so gut, dass sie nur ab und zu noch geschluchzt hat. Aber schlafen konnte sie nicht. Auch stillen und kuscheln halfen ihr nicht zur Ruhe zu kommen. Leider muss ich nachts schlafen, da ich ja unter der Woche recht wenig Schlaf bekomme. Und so hab ich sie um halb eins zu Herrn Baehr gebracht. Dort ist sie dann wohl auch recht schnell eingeschlafen und hat dort bis zum nächsten Morgen geschlafen. Für mich war es ganz merkwürdig, hat sie doch jetzt immer neben mir geschlafen. Ich bin immer wieder wach geworden und hab sie gesucht. Von mir aus kann sie noch eine Weile bei mir schlafen. Ich bestimme das aber nicht, wenn ich das Gefühl habe, dass sie alleine schlafen will, dann machen wir das. Und so lange hoffe ich, dass nicht so viele Nächte dieser Art kommen.



Samstag, 8. Oktober 2016
961 - Es kommen bessere Zeiten
Zwischen Herrn Baehr und mir lief es seit der Geburt des Baehrenkindes nicht mehr so gut. Schon davor gab es viele Reibungspunkte und oft Streit. Die schlimme Schreierei hat dann dem ganzen die Krone aufgesetzt und uns einfach nur fertig gemacht. Leider sind wir in manchen Punkten auch gar nicht einer Meinung, wollen aber unbedingt recht behalten. Das macht dann alles noch schlimmer. Irgendwie haben wir dann auch kaum noch miteinander gesprochen und den Frust in uns reingefressen. Vor einigen Tagen hatten wir dann ein sehr deutliches Gespräch, das Wort Trennung fiel. Nur das können wir uns beide nicht vorstellen. Ich kann gar nicht ohne Herrn Baehr sein. Er kennt meine geheimsten Geheimnisse und weiß wie ich bin. Er ist meine Stütze und meine Sicherheit. Er ist einfach das, was mich ganz macht. Ich glaube, das es gut war das zu erkennen und über vieles zu sprechen. Seitdem ist es wieder viel besser zwischen uns. Und wir tauschen auch wieder viel mehr Zärtlichkeiten aus und das ist unglaublich wertvoll, sogar für so einen Klotz wie mich.



Freitag, 7. Oktober 2016
960 - Die erste Arbeitswoche
Die erste Arbeitswoche ist rum und ich denke, dass ich mich ganz langsam einlebe. Es ist toll wieder eine Aufgabe zu haben, die den Kopf fordert. Und so langsam binden mich die Kollegen mehr ein, so dass ich richtige Aufgaben bekomme und nicht nur Handlangertätigkeiten mache. Aber die Trennung vom Baehrenkind ist nicht einfach, für uns beide nicht. Aber es ist machbar und Herr Baehr kümmert sich gut um sie. Es wird.