Sonntag, 20. November 2016
1004 - Familienausflug
Wir hatten heute einen sehr entspannten Tag und haben das sehr genossen. Das Baehrenkind hat so viel gelacht wie schon lange nicht mehr. Und als Highlight haben wir einen kleinen Ausflug gemacht. Nichts spektakuläres, wir sind einfach nur nach Bad Nauheim gefahren und sind dort durch den Kurpark spaziert. Herr Baehr hat ein paar Pokemons gefangen, das Baehrenkind hat seinen Mittagsschlaf gemacht und ich habe es genossen die beiden um mich zu haben. Es war so schön einfach mal wieder ein Stück zu gehen, sich zu unterhalten und das Baehrenkind einfach nur anzuschauen. Auf dem Rückweg sind wir dann in einem Café eingekehrt, haben eine heiße Schokolade getrunken und ein leckeres Stück Kuchen gegessen.

Lange hatten wir schon nicht mehr so schöne Tage. Ich hoffe doch sehr, dass wir das tiefe Tal durchwandert haben und es jetzt wieder bergauf geht. Nach solchen Tagen weiß ich wieder, warum ich Herrn Baehr geheiratet habe und warum wir immer noch zusammen sind und nicht jeder seinen eigenen Weg geht.



Samstag, 19. November 2016
1003 - Die schönen Treffen
Ich arbeite wieder, die Studienfreundin ist umgezogen. Und so sehen wir uns nicht mehr jede Woche mindestens einmal. Wir schreiben uns täglich bei WhatsApp, das muss irgendwie sein. Aber sehen, sich in die Augen schauen und reden, das ist was ganz anderes. Außerdem sind da ja auch noch die Kinder. Ihr Sohn ist mir nach dem Baehrenkind das wichtigste Kind, er gehört sozusagen zur Familie, so wie das Patenkind. Und so freue ich mich immer besonders, wenn wir es schaffen uns zu treffen und einen gemeinsamen Tag zu verbringen. Heute war es wieder soweit und es war einfach nur schön. Davon zehre ich jetzt wieder die ganze Woche.



Freitag, 18. November 2016
1002 - Immer mehr
Heute hatte ich eine Veranstaltung auf der Arbeit. Ich mag so Events nicht und bin froh, dass ich jetzt einen guten Grund habe warum ich am Abend vorher nicht zur Party kommen kann. Mein Problem ist, dass man auf solchen Veranstaltungen immer so viel reden muss. Und nicht etwa über interessante Themen, sondern darüber wie toll man ist. Und was man grade alles tolles macht. Natürlich wird dann auch immer wieder erwähnt, dass man Zusatzaktivitäten machen muss, natürlich in der Freizeit. Mach mehr, immer mehr, sonst wirst du nicht befördert. Das hat mich heute wieder unheimlich angekotzt, was soll das? Warum können wir nicht einfach unsere Arbeit machen, gemeinsam. Es wird immer betont, dass wir Kollegen und ein Team sind. Dabei sind wir einfach nur ein Haufen Konkurrenten.

Erst heute ist mir wieder klar geworden, dass diese Welt nicht meine ist. Ich weiß jetzt noch mehr, dass es die richtige Entscheidung ist nach einer Alternative zu suchen. Mein Weg hat begonnen.