1053 - Nie Spaß
Herr Baehr kann nie Spaß haben. Ich lache mit dem Baehrenkind, er kommt dazu, ich sag irgendwas, er ist beleidigt oder fühlt sich angegriffen. Oder ich mach Quatsch mit dem Baehrenkind, er kommt dazu und ist ratteneifersüchtig und drängt sich dazwischen. Und mir wirft er vor, dass wir nie zusammen lachen. Wenn man auch nie lachen kann und immer alles auf sich bezieht ist das auch schwierig. Ich lass mir das aber nicht mehr dauerhaft vorwerfen.
frau_baehr am 09. Januar 17
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1052 - Eine lange Abfahrt
Ich werde wohl noch zum Schneeliebhaber, obwohl ich sonst Schnee immer überhaupt nicht mochte. Viel zu kalt und meist verwandelt er sich viel zu schnell in Matsche. Oder er taut an und friert wieder fest und dann ist es total rutschig. Dazu kommt, dass bei der kleinsten Schneeflocke die meisten Autofahrer vergessen, dass sie es können, langsam und mega vorsichtig fahren. Ich bin ja jetzt auch eher der vorsichtige Autofahrer, aber so eben doch nicht.
Aber jetzt habe ich das Baehrenkind und wir haben einen Schlitten und endlich gibt es jemanden, der vor Freude jauchzt, wenn man den Berg schnell runter düst. Das haben wir heute grade wieder gemacht, hier um die Ecke erst nur auf einem kurzen Stück. Meine Mutter wollte mich erst noch abhalten, hat dann aber gesehen wie viel Freude ihr Enkelkind hatte. Und dann haben wir es gewagt und sind den ganzen Waldweg bis zur Straße runtergefahren. Natürlich langsamer als ich es fahren würde, wenn ich alleine gewesen wäre, aber immer noch recht schnell. Und sie fand es toll, das war das wichtigste.
Jetzt hab ich nichts dagegen, wenn der Schnee noch ein bisschen bleibt und vielleicht sogar auch nächstes Wochenende noch liegt. Denn dann steig ich gerne wieder da hoch um mit dem Baehrenkind den Berg runter zu sausen.
frau_baehr am 08. Januar 17
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1051 - Erkenntnis
Im Gespräch mit Herrn Baehrs bester Freundin ist mir heute klar geworden, dass er den Haushalt so vernachlässigt, weil er es nie anders gelernt hat. Daheim musste er nie etwas machen, seine Mutter hat alles erledigt. Als wir uns kennenlernten wohnte er noch dort und seine Mutter hat fast alles gemacht. Das finde ich jetzt nicht optimal, aber so ist es einfach. Wirklich ändern werde ich das nicht können, aber es hilft mir hoffentlich das ganze entspannter anzugehen.
frau_baehr am 07. Januar 17
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