Mittwoch, 3. Mai 2017
1165 - Müde, ganz arg
Das Baehrenkind war heute schon ziemlich müde, als ich nach Hause gekommen bin. Irgendwas hat sie aber dann nach dem Abendessen wieder angetrieben und sie ist nicht zur Ruhe gekommen. Sie ist durchs Bett getobt und wollte auf keinen Fall den Schlafsack anziehen. Der Schnuller samt angehängtem Hasen wurde durch die Gegend geschleudert. Irgendwann, nachdem sie sehr deutlich gezeigt hatte, dass sie wirklich müde ist, habe ich sie dann ausgebremst, auch wenn das erst einen kleinen Wutanfall ausgelöst hatte. Manchmal ist das selbstbestimmte Schlafen gar nicht so einfach, zumindest nicht, wenn man selbst so müde ist, wenn man sich kaum noch wach halten kann.



Dienstag, 2. Mai 2017
1164 - Verfahrene Situation
Die Situation zwischen meinem Kollegen und mir ist verfahren und das ist sehr anstrengend. Ich habe den Eindruck, dass er sich auf mich eingeschossen hat und bei allem was ich mache den Fehler sucht. Gut, dass ich relativ wenige und vor allem keine dramatischen Fehler mache. Und auch Glück ist, dass die restlichen Kollegen mich sehr schätzen u d wissen, dass ich gute Arbeit leiste. Und trotzdem beherscht das negative alles und das zieht mich runter. So hab ich noch weniger Lust dort hin zu gehen.



Montag, 1. Mai 2017
1163 - Selbstbestimmter Schokokonsum
Immer wieder lese ich in unerzogen Gruppen, dass die Kinder freien Zugang zu den im Haushalt verfügbaren Süßigkeiten haben. Und dass diese Kinder eben nicht Unmengen jeden Tag in sich hineinstopfen, sondern ein gesundes Maß haben. Irgendwie konnte ich das immer nicht glauben, obwohl es bei uns daheim früher auch nie strenge Regeln gab was den Süßigkeitenkonsum anging. Trotzdem haben meine Eltern darauf geachtet, dass wir nicht zu viel auf einmal essen und auch nicht zu jeder Tageszeit.

Ich war mir auch die ganze Zeit nicht sicher, ob das Baehrenkind sich überhaupt schon selbst regulieren kann oder einfach bis zum erbrechen essen würde. Deswegen hatten wir die Ostersüßigkeiten auch erstmal weg getan. Heute aber hatte ich Lust auf Schokolade und hab einen Osterhasen geschlachtet. Und da ich es gewohnt bin so einen Hasen zu teilen, habe ich ihn in einen Teller gekrümelt und hab es mit zu Herrn Baehr und dem Baehrenkind genommen. Zuerst hat sie auch reingehauen. Und dann war es plötzlich gut, sie wollte gar nicht mehr. Viel lustiger fand sie es uns die Schokolade zu füttern. Da wir aber auch nicht mehr wollten haben wir den Teller irgendwann zur Seite gestellt. Und jetzt haben wir doch tatsächlich noch was übrig, ohne dass irgendwer das Gefühl hatte nicht genug bekommen zu haben. Das hat mich dann doch erstaunt.