1178 - Nackedei
Heute war es ja endlich mal warm. Und deswegen ist das Baehrenkind nur nit einem Body bekleidet im Garten gewesen. Im Sandkasten hat sie angefangen sich selbst mit Sand zu bewerten und auf ihre Schultern zu packen. Da ist dann natürlich auch ganz viel in den Body gerutscht. Also hab ich ihr den ausgezogen, die Windel gleich dazu. Und was macht das nackige Kind als erstes? Pieselt in den Sandkasten und matscht dann drin rum. Naja, wird schon nicht giftig sein und sie hatte Spaß. Der Einfachheit halber hat sie dann auch nackig gegessen. Das hat aber definitiv Nachteile, denn wenn ihr warmes Essen runterfällt ist es unangenehm. Aber alles in allem fand sie es eher toll.
frau_baehr am 17. Mai 17
|
Permalink
|
0 Kommentare
|
kommentieren
1177 - Der Schnuller
Ich hatte mir vor der Geburt des Baehrenkindes nicht so viele Gedanken über das Thema Schnuller gemacht. Wir hatten eben welche gekauft, weil wir dachten, dass man die ja vielleicht brauchen kann. Und gebraucht haben wir sie dann ja auch, da ich es körperlich einfach nicht leisten konnte, dass das Baehrenkind dauerhaft stillen konnte. Milch wäre genug da gewesen, aber die Haut ist eben irgendwann weg.
Von Anfang an habe ich gesagt, dass ich es nicht möchte, wenn das Baehrenkind den Schnuller ständig im Mund hat, sondern nur dann, wenn sie ihn auch wirklich braucht. Also zum Schlafen oder wenn sie sehr müde ist. Und im Auto, denn da schläft sie auch immer noch viel. Aber eben nicht zum spielen, denn dann gewöhnt sie sich dran ihn ständig drin zu haben. Und ich finde es gibt nichts schlimmeres als Kleinkinder, die nur den Schnuller drin haben.
Jetzt bin ich aber kaum da und muss andere es so machen lassen, wie sie es für richtig halten. Im Kindergarten geben sie ihr wohl sehr schnell den Schnuller. Und Herr Baehr gibt ihn ihr Nachmittags hier daheim auch immer. Denn sie ist ja müde, hat im Kindergarten nicht so viel geschlafen. Und dann sitzt sie in der Sandkiste mit dem Schnuller im Mund.
Wir disktuieren immer wieder, ob ich ihn ihr dann wieder wegnehmen darf oder nicht. Denn oft ist es so, dass sie zwar kurz meckert, ihn aber gar nicht vermisst, wenn man normal mit ihr weiterspielt. Dazu kommt, dass sie dann auch viel mehr Geräusche macht und brabbelt. Das ist viel schöner als das stumme Kind mit dem Schnuller. Natürlich weint sie dann auch schneller und ist etwas anhänglicher, aber das finde ich nicht schlimm. Herr Baehr aber wohl schon.
Eine Lösung finden wir hier wohl erstmal nicht habe ich den Eindruck. Das ist schade, denn eigentlich dachte ich, dass wir bald gar keinen Schnuller mehr brauchen werden.
frau_baehr am 16. Mai 17
|
Permalink
|
0 Kommentare
|
kommentieren
1176 - Wenn das draußen heilt
Ich bin meistens wie erschlagen, wenn ich von der Arbeit heim komme. Die lange Bahnfahrt, eng mit anderen Leuten. Die Arbeit, die auch nicht immer unanstrengend ist. Das frühe Aufstehen. Alles so Dinge, die mich echt fertig machen und für mich anstrengend sind. Und die mich fertig machen. Dazu dann noch die Gedanken, dass ich ja nie bei meinem Kind sein kann und der Neid auf andere Mütter, die den ganzen Tag mit ihren Kindern daheim sein können (ob ich das dann wirklich so toll fände weiß ich gar nicht).
Als ich heute heim kam wäre ich am liebsten einfach nur ins Bett gegangen. Alles viel zu anstrengend, ich war hundemüde und hatte tierische Kopfschmerzen. Aber im Bett sehe ich das Baehrenkind nicht, also bin ich zu ihr und Herrn Baehr raus in den Garten. Und das hat dann tatsächlich sehr gut getan, auch wenn ich das nicht gedacht hätte. Die frische Luft, die Sonne, die Vogelstimmen, die Sommergeräusche. All das zusammen sorgt dafür, dass sich mein Hirn entspannt und ich etwas Erholung bekomme. Draußen sein ist so toll, ein Garten ist wundervoll, die Wildnis, die unser Garten ist, ist noch viel toller.
frau_baehr am 15. Mai 17
|
Permalink
|
0 Kommentare
|
kommentieren