1181 - Ruhig bleiben
Wir lassen das Baehrenkind soweit möglich selbstbestimmt schlafen. Abends bringen wir sie ins Bett wenn sie anzeigt, dass sie müde ist. Doch manchmal klappt das nicht. Sie ist totmüde, reibt sich die Augen, kommt aber einfach nicht zur Ruhe. Manchmal hilft es nochmal mit ihr aufzustehen. Oft ist sie dann aber so müde, dass sie sich ständig weh tut. Und solche Abende sind eine echte Kraftprobe. Vor allem wenn es in Richtung meiner Schlafenszeit geht. Da fällt es mir oft sehr schwer ruhig zu bleiben. Herr Baehr ist da nicht besser, der wird viel eher ungeduldig. Abwechseln hilft, solange das Baehrenkind das akzeptiert. Wahrscheinlich jammere ich auf hohem Niveau.
frau_baehr am 20. Mai 17
|
Permalink
|
0 Kommentare
|
kommentieren
1180 - Kopfüber in tiefes Wasser
Wir waren heute seit längerem mal wieder schwimmen. Das Baehrenkind fände super, seit sie laufen kann ist sie auch nochmal selbstständiger und kann so auch vieles alleine machen. Da es ein Wellenbad war konnte das Baehrenkind auch ins große Becken, dort wo die Wellen auslaufen. Das fand sie super und ist sogar alleine dort losgerannt. Und mehrmals kopfüber in die Fluten gestürzt. Aber auch das fand sie toll. Diese Affinität zu Wasser hat sie definitiv nicht von mir, ich bin als Kind nie ins Wasser, wenn überhaupt nur in ruhiges und ganz warmes Wasser.
frau_baehr am 19. Mai 17
|
Permalink
|
0 Kommentare
|
kommentieren
1179 - Das schlechte Gewissen
Ich bin sehr pflichtbewusst, schon immer. In der Schule hätte ich mich nie getraut zu schwänzen, obwohl ich mir das echt hätte leisten können, denn ich war nicht schlecht. Aber ich kann ja nicht lügen und finde es nicht ok, dann irgendwas zu erzählen.
Auf der Arbeit würde ich schon gar nicht schwänzen, denn dafür werde ich ja bezahlt und dann muss ich da auch hin, da gibt es keine Diskussionen. Deswegen fällt es mir auch schwer daheim zu bleiben, wenn ich nicht richtig krank bin. Obwohl ich nicht weiß, ob man unrichtig krank sein kann. Aber nur so ein bisschen Schnupfen ist ja kein Grund.
Jetzt hat Morgen Herr Baehr Geburtstag und ich habe beschlossen eine Stunde vorzuarbeiten, damit ich Morgen eine Stunde früher aufhören kann. Das bedeutet aber auch, dass ich den täglichen Team-Termin ausfallen lassen muss, also sozusagen schwänzen. Und jetzt fühle ich mich jetzt schon schlecht und überleg, ob ich das wirklich machen kann. Liegt wahrscheinlich auch an dem blöden Kollegen. Ich hoffe, dass ich Morgen nicht einknicke und einfach gehe wenn die sieben Stunden abgearbeitet sind.
frau_baehr am 18. Mai 17
|
Permalink
|
0 Kommentare
|
kommentieren