Sonntag, 21. Mai 2017
1182 - Auf den Schultern
Immer wenn man das Baehrenkind auf die Schultern genommen hat hat sie sich nach hinten geworfen. Irgendwie fand sie das da oben doof oder hat das Konzept nicht so ganz verstanden. Aber heute hat es geklappt, als ich es in meiner Verzweiflung nochmal probiert habe. Ich hab nämlich nicht auf Herrn Baehr gehört und dachte, ich kann schnell mit dem hungrigen Kind zum Bäcker gehen, sie mit ihrem Rädchen. Natürlich ohne Kinderwagen oder Trage, das Kind ist ja in der Lage zu laufen. Wollte es aber so hungrig nicht. Also hoch auf die Schultern, denn auf dem Arm ist es mir zu schwer. Und siehe da, plötzlich geht's.



Samstag, 20. Mai 2017
1181 - Ruhig bleiben
Wir lassen das Baehrenkind soweit möglich selbstbestimmt schlafen. Abends bringen wir sie ins Bett wenn sie anzeigt, dass sie müde ist. Doch manchmal klappt das nicht. Sie ist totmüde, reibt sich die Augen, kommt aber einfach nicht zur Ruhe. Manchmal hilft es nochmal mit ihr aufzustehen. Oft ist sie dann aber so müde, dass sie sich ständig weh tut. Und solche Abende sind eine echte Kraftprobe. Vor allem wenn es in Richtung meiner Schlafenszeit geht. Da fällt es mir oft sehr schwer ruhig zu bleiben. Herr Baehr ist da nicht besser, der wird viel eher ungeduldig. Abwechseln hilft, solange das Baehrenkind das akzeptiert. Wahrscheinlich jammere ich auf hohem Niveau.



Freitag, 19. Mai 2017
1180 - Kopfüber in tiefes Wasser
Wir waren heute seit längerem mal wieder schwimmen. Das Baehrenkind fände super, seit sie laufen kann ist sie auch nochmal selbstständiger und kann so auch vieles alleine machen. Da es ein Wellenbad war konnte das Baehrenkind auch ins große Becken, dort wo die Wellen auslaufen. Das fand sie super und ist sogar alleine dort losgerannt. Und mehrmals kopfüber in die Fluten gestürzt. Aber auch das fand sie toll. Diese Affinität zu Wasser hat sie definitiv nicht von mir, ich bin als Kind nie ins Wasser, wenn überhaupt nur in ruhiges und ganz warmes Wasser.