Donnerstag, 4. Januar 2018
1399 - Erster Arbeitstag
Heute musste ich das erste Mal nach Weihnachten und Silvester wieder ins Büro. Ich hab schon gestern versucht mich zu motivieren, das war da schon schwer. Nachdem mich das Baehrenkind dann aber heute Morgen um vier geweckt hatte und auch nicht mehr hat einschlafen lassen, war meine Motivation irgendwo im Negativbereich. Aber es war dann gar nicht so schlimm, es ist kaum was los, ich hatte nur einen Termin und sonst kaum was zu tun. Das überfordert mich ja schon gleich wieder, da frag ich mich den ganzen Tag, ob ich was übersehen habe. Aber es war auch mal ganz angenehm und zum Start vielleicht nicht schlecht, dass es nicht gleich wieder mit Vollgas los ging. Jetzt bin ich gespannt, was die nächsten Tage so bringen. Es wäre echt toll, wenn es etwas ruhiger bleiben würde.



Mittwoch, 3. Januar 2018
1398 - Windeldrama
Das Baehrenkind ist seit sie drei Monate alt ist teilzeit windelfrei. Sie hat zwar fast immer eine Windel getragen, aber wir haben ihr die Möglichkeit gegeben zu signalisieren, wenn was kommt. Mit knapp zwei ist sie jetzt schon eine ganze Weile in der Lage das große Geschäft zuverlässig anzukündigen und dann auch in die Toilette oder den Topf zu machen. Und jetzt entdeckt sie, dass das mit Pipi auch gehen könnte, zeigt es aber nicht an. Sie mag keine Windel mehr anziehen, das ist ein riesen Drama. Aber sie pieselt dann doch rein. Oder sie hält bis zum nächsten Wechsel ein und macht dann. Auch nicht so gesund. Auf jeden Fall ist es kompliziert und anstrengend. Morgen wird Herr Baehr ihr mal Höschenwindeln anbieten und ich werd am Wochenende mal den Versuch wagen sie komplett ohne Windel zu lassen, ich muss sowieso waschen.



Dienstag, 2. Januar 2018
1397 - Gutes Gespräch
Ich war heute mit der Nachbarin spazieren. Sie bekommt einige Tage nach mir ihr Baby, so zumindest aktuell die Rechnung. Es war wirklich schön mal Zeit zu finden sich ein wenig auszutauschen, denn da wohnen wir schon so nah beieinander, kennen uns aber gar nicht richtig. Sie war erstaunlich offen, was es mir auch leichter gemacht hat zu reden. Und sie hat viele Fragen gestellt. Ich hab mich erinnert, dass ich mir vor der Geburt des Baehrenkindes ähnliche Fragen gestellt habe. Einige konnte ich gar nicht richtig beantworten, da Details der Geburt im Nebel verschwinden. Ich denke aber,dass wir beide von dem Gespräch produziert haben und freue mich schon auf weitere.