Montag, 19. März 2018
1473 - So kurze Tage
Ich bin ja diese Woche noch daheim und dachte ich hab ganz viel Zeit für alles mögliche. Aber irgendwie ging heute der Tag extrem schnell um und ich hatte so gut wie gar nichts geschafft. Ich glaub aber ich vertrödel auch einfach extrem viel Zeit weil ich zu viel aufs Handy schaue. Oder Fernsehn schaue. Aber irgendwie muss das auch srin, das hat ja alles ein Ende, wenn das kleine Baehrenkind dann da ist. Ich weiß auch nicht. Einerseits würde ich gerne nur faul sein und nichts machen, andererseits wäre es wirklich schön, wenn der Saustall hier mal weg käme, zumindest für einen kurzen Augenblick. Ich hoffe, dass ich für mich einen guten Mittelweg finde.



Sonntag, 18. März 2018
1472 - Hunger
Heute nacht war das Baehrenkind mit mir gute drei Stunden wach. Zum Glück nicht hellwach, aber eben auch nicht so tief schlafend, dass ich hätte entspannt schlafen können oder mich hätte entspannt hinlegen können. Viel mehr hat sie sich wie blöde hin und her gewälzt. Und erst nach diesen drei Stunden sagte sie mir dann, dass sie Hunger hätte. Kein Problem, das hätten wir nun wirklich früher lösen können. Das Füttern und wieder einschläfern hab ich dann aber doch Herrn Baehr überlassen, weil ich einfach nur noch erschöpft war. Aber Hunger wandert definitiv auf meine mentale Liste der Dinge, die ich in solchen Situationen anfragen werde.



Samstag, 17. März 2018
1471 - Positive Einstellung
Ich bin selbst ganz überrascht, doch immer wenn ich über die Geburt nachdenke oder spreche bin ich absolut positiv. Ich weiß mit einer tiefen Sicherheit, dass es ganz anders wird und vor allem, dass es sehr viel besser wird. Ich hab ein Bild im Kopf, ein Gefühl. Daran halte ich fest. Natürlich bin ich realistisch genug zu wissen, dass es auch ganz anders laufen kann, aber das ist ok. Denn ich bin überzeugt, dass es trotzdem gut ist. Denn so schlimm und unschön due Geburt des Baehrenkindes war, so toll war sie auch. Es war ihr Weg, den wir gemeinsam gegangen sind.