Montag, 31. März 2014
049 - Die innere Uhr
Wenn ich reisen muss, was ja jede Woche der Fall ist, wache ich eigentlich immer kurz vor meinem Wecker auf. Da ich oft zu unterschiedlichen Orten reise, muss ich nicht immer zur selben Zeit aufstehen, trotzdem scheint meine innere Uhr ganz gut zu funktionieren (außerdem finde ich zu spät kommen total doof). Nach dem Steine schippen gestern und der Zeitumstellung hatte ich eigentlich damit gerechnet mal wieder von meinem Wecker geweckt zu werden. Das kommt eigentlich ja nie vor, aber bei der Müdigkeit gestern war es sehr wahrscheinlich. Und was passiert dann? 4:30h und ich bin hellwach, der Wecker war auf 5:05h gestellt. Super, da es ja gefühlt sowieso schon ne Stunde früher ist bin ich extra früh aufgewacht. Natürlich hab ich mich dann eine halbe Stunde hin und her gewälzt und nicht nochmal geschlafen. Dementsprechend bematscht bin ich heute, die gute Stunde Schlaf im Zug hat das nicht mehr rumgerissen. Was bin ich froh, wenn ich heute Abend im Hotel bin und mich ins Bett legen kann. Nur leider rechne ich damit, dass ich dann wieder hellwach bin.



Sonntag, 30. März 2014
048 - Steine, Steine und noch mehr Steine
Heute war mal wieder der Teich dran. Bei so schönem Wetter hält es mich auch nicht im Haus. Herr Baehr hatte beschlossen, dass heute die Kapilarsperre gemacht wird. Ich kenne mich da ja sowieso nicht aus, da ist er der Anführer, ich führe nur aus. Um diese Sperre zu bauen musste also ein Graben rund um den Teich gegraben werden und dieser mit Kieseln gefüllt werden. Herr Baehr hat das Graben übernommen, ich die Kiesel. Die hatten wir ja aus dem alten Teich rausgeholt. Leider auch mit jeder Menge Dreck, Wurzeln, Moos, Algen und noch vielem anderen Zeugs. Also musste gesiebt werden. Und das habe ich heute gemacht. Nichts anderes. Heute Nacht träume ich sicherlich von Steinen.



Sonntag, 30. März 2014
047 - Warum Herr und Frau Baehr nicht gemeinsam einkaufen gehen sollten
Herr Baehr und ich sind nicht kompatibel was das einkaufen angeht. Ich gehe sowieso nicht so gerne einkaufen, weil ich es zu anstrengend finde. Mir sind da einfach zu viele Menschen, die mir alle zu nahe kommen. Außerdem strömen lauter Geräusche und Gerüche auf mich ein. Das alles zu verarbeiten und gleichzeitig Berührungen mit Fremden zu vermeiden strengt an und macht schlechte Laune. Ich bin da wohl etwas speziell. Herrn Bbaehr stört das nicht, deswegen ist er im Hause Baehr auch der Chefeinkäufer.

Wenn wir aber zusammen Lebensmittel einkaufen gehen, merkt man wie verschieden wir sind. Ich schreibe mir vor jedem Einkauf eine Liste und packe auch nur das in den Wagen was darauf steht. Außerdem gehe ich nur an die Stellen im Laden, wo sich die Dinge befinden, die ich brauche. Wird ein Laden umgeräumt, ärgere ich mich. Herr Baehr kauft ganz anders ein. Er geht alle Gänge ab und packt alles in ddn Wagen, was er grade denkt, was wir brauchen könnten. Von einer Einkaufsliste konnte ich ihn zum Glück mittlerweile überzeugen (oder vielmehr die Tatsache, das Gerichte sich besser kochen lassen, wenn man alle Zutaten da hat).

Kleidung kaufen ist auch so ein Thema. Wir mögen es beide nicht so gerne, ich geh aber ab und zu schon gerne mal schauen. Aber nur, wenn es nicht so voll ist. Herr Baehr vermeidet den Kleidungskauf, da er zu klein für sein Gewicht ist und somit kaum etwas findet, das passt. Er geht aber auch nicht gerne mit mir schauen. Ich habe ein Problem mich schnell zu entscheiden. Habe ich etwas gefunden, muss ich trotzdrm den ganzen Laden abgehen, um sicher gehen zu können, dass es nichts besseres oder preiswerteres gibt. Da verliert Herr Baehr schnell die Geduld.

Im Baumarkt, den wir im letzten dreiviertel Jahr ja häufiger besucht haben, ist es genau umgekehrt. Da muss Herr Baehr dann schauen, dass er alles gesehen hat und prüfen, ob es nicht noch was besseres gibt. Außerdem schaut er sich jedes Mal die Grillausstellung an, egal, ob wir viel oder wenig Zeit haben. Und das mag ich wieder nicht. Herrn Baehr alleine in den Baumarkt zu schicken ist aber auch ein Risiko. Denn auch da neigt er dazu Dinge zu kaufen, die er grad gesehen hat und von denen er denkt, dass wir sie irgendwann (also nie) gebrauchen könnten. Schokolade kann ich aufessen, deswegen hab ich kein Problem ihn slleine in den Supermarkt zu schicken. Dinge aus dem Baumarkt liegen tendenziell eher nur im Weg rum und sind nicht so leicht zu vernichten. Also muss ich mit.