Freitag, 27. Juni 2014
137 - Endlich Urlaub
Endlich habe ich die letzten Dinge für die Arbeit getan (nicht ganz, die Zeitrückmeldung muss noch gemacht werden, aber das kann ich auch Morgen machen). Die letzten Mails sind geschrieben, der Kollege, der alles wissen muss, weiß alles, der Code funktioniert und der Kunde ist hoffentlich glücklich.

So langsam macht sich Erleichterung breit. Die letzten Wochen waren doch sehr stressig und anstrengend. Und jetzt sind zwei Wochen frei. Zwei Wochen nichts tun, zumindest nichts für die Arbeit (das unsere Einweihungsparty vorbereitet werden will ignoriere ich mal grade gekonnt). Und vor allem zwei Wochen Zeit mit Herrn Baehr verbringen. Das wird toll. Ich freu mich und fange das Zeit verbringen mit Herrn Baehr gleich mal an, jage ihn vom Computer weg in die Küche.



Donnerstag, 26. Juni 2014
136 - Stricken, stricken, stricken
Durch die viele Mehrarbeit in den letzten Wochen, habe ich heute einen fast freien Tag. Zwei Stunden Arbeitszeit waren für heute geplant. Den Rest des Tages habe ich frei. Und frei heißt für mich heute auch nicht erreichbar zu sein. Das ist super, obwohl ich mir doch tatsächlich verkneifen muss aufs Diensthandy zu schauen.

Da das Wetter eher nicht so gut ist, habe ich schon den ganzen Vormittag mit stricken verbracht. Die Strickjacke nimmt so langsam Gestalt an. Eine Weste ist es schon, der erste Ärmel ist im Entstehen und könnte heute sogar noch fertig werden. Jetzt muss ich nur noch den Absprung schaffen, weg vom Rechner hin zu meinem Strickzeug. Das habe ich mir aber fest vorgenommen, denn wenn der Tag frei ist sollte er auch richtig genutzt werden.



Mittwoch, 25. Juni 2014
135 - Geiz
Ich bin geizig, leider. Ich arbeite daran, aber es gelingt mir nicht das komplett abzulegen. Seit ich Herrn Baehr kenne habe ich immerhin gelernt mir auch mal was zu gönnen und nicht immer nur das billigste Teil zu kaufen, sondern auch mal das schönste zu nehmen.

Ganz ablegen kann ich meinen Geiz aber nicht. Gerade heute hatte ich mir beim Bäcker ein Brot geholt. 3,60 Euro für ein kleines Körnerbrot. Nicht grade billig für ein Brot, aber super lecker (und das sag ich als Brot-Nicht-Möger). Der Plan war, dass das Brot für die nächsten Tage hält, da ich die nächsten Tage von daheim arbeite. Also habe ich heute Mittag drei Scheiben gegessen mit der Option, später am Nachmittag nochmal eine mit Nutella zu essen. Alles gut eingeteilt, war ja ein teueres Brot (wenn ich so darüber schreibe merke ich wie doof das doch eigentlich ist).

Zu dem Nachmittagsbrot ist es nicht mehr gekommen, dauertelefonierern mit dem Kollegen. Als ich Herrn Baehr dann kommen und unten rumwurschteln hörte, fand ich es einen guten Zeitpunkt die Arbeit Arbeit sein zu lassen und mal zu schauen was er macht. Und was sehe ich als ich in die Küche komme? Da steht Herr Baehr und isst eine dicke Scheibe von meinem (!) Brot. Das war so nicht vorgesehen!