Samstag, 5. Juli 2014
144 - Anstrengende Vorbereitungen
Partyvorbereitungen sind anstrenfend. So anstrengend, dass man Dinge vergisst. Z.B. Zucker in den Kuchenteig zu machen. Jetzt habe ich einen veganen, zuckerfreien Kuchen. Naja, nicht ganz, ein Päckchen Vanillezucker ist immerhin dran. Das hilft aber auch nicht viel. Vielleicht kann ich ihn Morgen noch mit einem Zuckerguss retten. Bin ja leider sehr unerfahren beim backen, kochen kann ich doch viel besser.



143 - Auf dem Sofa
Mir ist es schon lange nicht mehr passiert, dass ich auf dem Sofa beim Fernsehen schauen eingeschlafen bin. Heute der Tag war aber wohl so anstrsngend, dass ich einfach eingeschlafen bin. Hatte in der Werbung nur kurz die Augen zugemacht. Aufgemacht habe ich sie zwei Stunden später. Ich mag es nicht, wenn mir das passiert. Sofaschlaf ist kein erholsamer Schlaf.



Donnerstag, 3. Juli 2014
142 - Wäre doch nicht schlimm
Die letzten Tage hatte ich so oft Lust auf Schokolade. Deswegen habe ich mir heute beim Mittagessen ein Nutellabrot geschmiert. Herr Baehr meinte dann plötzlich: "Vielleicht bist du ja schwanger!" Ich wusste erst nicht was ich sagen sollte und habe ihn dann gefragt, was er denken würde, wenn es so wäre. Und dann sagte mir Herr Baehr, der die ganze Zeit gezögert hat und es vor sich hergeschoben hätte, dass es doch gar nicht so schlimm wäre. Natürlich wäre das nicht schlimm, aber dann jetzt doch recht spontan. Das würde mir dann doch zu schnell gehen. Wir hätten ja noch neun Monate, wäre es der Fall, meinte dann Herr Baehr. Komisch, ich bin über seine Einstellung verwundert, freu mich aber auch.



Mittwoch, 2. Juli 2014
141 - Durch die Garage oder nicht
Zwei volle Autoladungen, ein riesen Streit, viel Zeit und viel Schweiß und die Garage ist wieder ordentlich. Da hatten wir, ich sag es ja nur ungerne, seit letztem Sommer noch den Müll vom renovieren liegen. Der musste jetzt weg, den am Wochenende werden hier unsere Geburtstage und endlich auch mal Einweihung gefeiert.

Die Garage ist der einzige Zugang zu unserem Garten. Gut, man kann auch noch durchs Haus kommen, aber das zählt jetzt mal nicht. Herr Baehr und ich diskutieren seit Tagen, wie wir es bei der Feier machen werden. Zur Zeit sieht es ja so aus, dass das Wetter gut wird. So gut auf jeden Fall, dass man im Garten sitzen kann. Und wenn wir im Garten sind hören wir unsere Klingel nicht, die ist sowieso nicht so laut. Also war mein Vorschlag die Garage zu öffnen und ein paar Luftballons aufzuhängen und ggf. noch einen Zettel an die Tür zu machen. Herr Baehr ist der Meinung, dass die Leute nicht durch die Garage gehen, sondern trotzdem klingeln werden und dann durchs Haus laufen. Deswegen will er einfach die Haustür offen lassen. Offene Haustür finde ich, trotz Dorf, nicht so prickelnd. Vor allem, wenn man nicht sieht wer rein und raus geht. Und wer bei uns zur Haustür rein ist, ist recht schnell im Treppenhaus und damit auch in unseren Büros, wo alles liegt was wir an Wert besitzen. Das ist mir zu offen.

Geeinigt haben wir uns jetzt darauf, dass wir die Garage aufmachen und bei der Tür den Türschnapper offen lassen. So können Gäste die Tür aufdrücken und durchs Haus kommen oder eben durch die Garage gehen. Ich wette ja, dass alle durch die Garage gehen, Herr Baehr wettet, dass keiner da durch geht. Wir werden es sehen. Außerdem kommt mein Vater vor allen Gästen, als Vorbereitungshilfe sozusagen. Der ist meist ein guter Vermittler und schafft es eher mal Herrn Baehr zu überzeugen, dass er da falsch liegt.