Mittwoch, 9. Juli 2014
148 - Ich will auch
Heute Babyklamotten für die Nichte gekauft. Es gibt so verdammt süße Sachen. Ich will auch!



Dienstag, 8. Juli 2014
147 - Armbänder
Als ich das erste Mal mit der Gemeinde auf Zeltfreizeit fuhr lernte ich sie kennen, geknüpfte Armbänder. Sie wurden dort in Massen angefertigt und mit den neu gewonnen Freunden getauscht. Sogar die Jungs hatte zum Ende der Freizeit der Bändchen-Virus erwischt. Meist hat man die Bändchen dann aber nach der Freizeit wieder abgemacht, daheim war es irgendwie anders.

Trotzdem hat sich das gehalten und so habe ich sowohl in meiner Jungschar vor einigen Jahren (die "Kleinen" haben dieses Jahr Abi gemacht), als auch jedesmal auf der Zeltfreizeit Bändchen mit den Kids geknüpft. Zuerst fanden sich nur zwei oder drei, die eins machen wollten. Mit der Zeit werden es dann immer mehr. Vor drei Jahren war dann eine Mitarbeiterin dabei, die sogar Buchstaben in die Bändchen knüpfen konnte und mir das beibrachte. Der Renner unter den Kindern. Und da sie das ja nicht so hinbekommen wie wir Großen, waren wir die restliche Freizeit nur noch mit Knüpfen beschäftigt. Und jedes Kind, das ein fertiges Bändchen bekommen hatte, war stolz wie was.

Letztes Jahr war ich wieder mit und habe natürlich auch wieder das Bändchen knüpfen angeboten. Und wie jedes Jahr hatten erst nur zwei Mädels überhaupt Lust darauf. Als ich aber anfing für mich das erst Bändchen mit dem Leitspruch ("Gott ist treu") der Freizeit anzufertigen, wurde ich von Kinderscharen umringt. Sie wollten es alle lernen und auch genau so ein Bändchen von mir. Das Bändchen, das letztes Jahr diesen Knüpfwahn auslöste, lag die ganze Freizeit fertig genküpft, aber mit losen Enden in meinem Zelt irgendwo zwischen Reisetasche, Luftmatraze und Dreckwäsche. Am letzten Tag fand ich es beim Aufräumen wieder und lies es mir vom Patenkind umbinden. Und seitdem habe ich es am Handgelenk, ich glaube es würde mir richtig fehlen.

An unserer Feier kam jetzt ein neues Armband dazu. Zur Zeit ist es wohl sehr in Bänder aus Gummis zu machen, so ähnlich wie diese kleinen Gummis für die Zahnspangen, nur in bunt. Der Bruder des Patenkindes hatte eines für mich angefertigt, dass er mir bei der Verabschiedung in die Hand gedrückt hatte. Obs mir passen würde, wollte er wissen. Passt und ist seit Samstag Abend an meinem Arm. Mal schauen wie lange das jetzt dort bleibt.



Montag, 7. Juli 2014
146 - Rückblick
Die Party war toll, aber auch total anstrengend. Wir haben immer noch viel zu viel zu essen übrig, obwohl wir jedem noch was mitgegeben haben. Mal sehen wie viel wir die Tage noch schaffen aufzuessen. Irgendwann kann mans ja auch nicht mehr sehen.

Aufgeräumt ist mittlerweile auch so halbwegs. Die Küche ist wieder benutzbar, dreimal Spülwasser, zwei Ladungen Spülmaschine. Trotz Pappgeschirr.

Besonders toll war es, dass meine beste Freundin samt Mann und Kind da war und auch hier übernachtet hat. Wir sehen uns einfach viel zu selten und es tut so gut sie um mich zu haben. Und auch der Mann ist super. Mit ihm hatte ich zu Beginn der Beziehung Schwierigkeiten, aber jetzt verstehen wir uns super. Er tut ihr gut und das tut mir gut. Und der Sohn ist einfach nur ein Sonnenschein. So ein fröhliches Baby, der total glücklich lacht und sich nicht daran stört mit mir alle Gäste zu begrüßen, obwohl Mama und Papa nicht in Sicht sind.

Gefreut habe ich mich auch über viele andere Gäste. Zwei der ehemaligen Bandkollegen, die Studienfreunde, das Patenkind samt Familie, meine und Herrn Baehrs Familie, die beste Freundin von Herrn Baehr samt Mann und Kind und Hund usw. Viele liebe Menschen, die mit uns einen Abend verbracht haben und sich alle sehr wohl gefühlt haben. Zumindest haben sie das alle gesagt.

Schön war es auch die ganzen Nachbarn endlich mal zu uns einladen zu können. Die waren auch total neugierig und haben sich gefreut zu sehen wie es jetzt aussieht. Zu meiner Mutter haben sie auch alle gesagt, wie froh sie über uns beide sind, weil wir so nett wären und so gut in die Nachbarschaftsgemeinschaft passen. Das hört man doch gerne.

Unschön war nur das Verhalten einer Freundin, weniger uns gegenüber als ihren Kindern und ihrem Partner. Sie ist herrisch, brüllt durch den ganzen Garten, dass das Kind dies nicht und das nicht darf. Das zweite Kind liegt nur im Wagen und bekommt keinerlei Aufmerksamkeit. Das macht mich traurig. Die beste Freundin hat es auch sehr mitgenommen, wir haben heute Morgen noch lange darüber geredet. Es ist so schwer Freunden in so einer Situation zu helfen, ohne ihnen auf den Schlips zu treten. Am Mittwoch werde ich die Situation auf jeden Fall mit Herrn Baehrs bester Freundin besprechen. Die kennt die beiden nämlich auch und kann vielleicht mit mir gemeinsam irgendwas erwirken.



145 - Geschafft
Einweihungs- und Geburtstagsparty ist geschafft. War trotz leichtem Regen sehr schön. Jetzt brauch ich aber erstmal eine Erholungspause. Und jemanden, der die ganzen Reste isst.