576 - Kopfschmerz, Gymnastik und Bewegung
Seit Tagen habe ich Kopfschmerzen. Nicht stark, aber beständig. Ich befürchte, dass sie vom Rücken kommen. Meine Schultern sind auf jeden Fall schon wieder total verspannt. Gestern beim Schwimmen habe ich gemerkt, dass ich meinen linken Arm gar nicht so bewegen kann wie ich das müsste.
Jetzt sitze ich ja den ganzen Tag am Rechner, das ist für den Rücken schonmal gar nicht gut. So langsam fängt auch der Bauch an zu wachsen, das geht ja auch auf den Rücken, die ganze Haltung verändert sich. Also müsste ich da gegenarbeiten. Die Hebamme hat mir Tipps gegeben, welche Gymnastikübungen ich am besten machen sollte. Außerdem würde mir viel Bewegung sicher gut tun. Hört sich theoretisch auch super an, praktisch bekomme ich aber den Arsch nicht hoch. Ich bin einfach so müde jeden Tag, kann aber am Wochenende auch nicht ausschlafen, weil ich immer früh wach werde. Nach der Arbeit habe ich auch keine Lust mehr, verschiebe einen Spaziergang oder sowas immer auf den nächsten Tag. Ein Teufelskreis sozusagen aus dem ich nicht rauskomme. Das nervt mich. Herr Baehr ist da auch überhaupt keine Hilfe. Er kann nicht gut motivieren und ist selbst sehr bequem. Das ist eine ganz schlechte Kombination. Aber ich muss mich bewegen, sonst endet das böse.
frau_baehr am 09. September 15
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575 - Gelesen 2015 - Rocky Mountain Dogs
Schon vor ein paar Tagen habe ich den dritten Teil der Rocky Mountains-Serie
Rocky Mountain Dogs von Virgina Fox zu Ende gelesen. Dieser dritte Teil hat mir bisher am besten gefallen. Das liegt sicherlich an der Hauptperson, Jasemins Freundin Kathrina, die von allen nur Kat genannt wird.
Nachdem Kat als letzte der drei Freunde in Seattle zurückgeblieben ist und dort recht einsam ist, denkt sie darüber nach ebenfalls alles zusammenzupacken und nach Independence zu ziehen. Ausschlaggebend für einen Umzug ist schließlich die Kündigung durch ihren Vermieter, nachdem sie eine trächtige Dogge aufgenommen hat. Kat bricht also alle ihre Zelte in Seattle ab und macht sich mit einem geliehenen Wohnmobil und ihren beiden Hunden auf den Weg nach Independence.
Als Stadtmensch unterschätzt sie das Wetter in den Rockys gewaltig und kommt in einem Schneesturm von der Straße ab. Wie es der Zufall passiert ihr das direkt vor Sams Haus, der sie spontan bei sich aufnimmt. Sam ist ein Bruder von Jake, spielt Eishockey bei den Colerado Avalanche und wohnt nicht dauerhaft in Independence. Deswegen bietet er auch Kat an, als Untermieterin bei ihm zu wohnen.
Kat kommt zu Beginn nicht wirklich mit Sams Art klar, immer wieder fällt er ihr auf die Nerven, obwohl er sich so viel Mühe gibt es ihr gerade recht zu machen. Hinzu kommt, dass sie in der Nähe des Hauses einen verletzten Hund findet, kurz darauf einen zweiten. Die sonst so hilfreichen Menschen in Independence schweigen, als Kat versucht herauszufinden woher die verletzen Hunde kommen. Und so beginnt Kat ganz alleine zu recherchieren.
Kat gefällt mir von den bisher vorkommenden Hauptfiguren am besten. Sie ist nicht die typische Frau, kann auch mal zupacken und ist sich nicht zu schade den Dreck der Hunde wegzuputzen. Aber auch ein anderer Punkt hat mir hier gefallen, es fehlte die Dramatik. In den letzten beiden Bänden ist schon so viel passiert, dass es für mich zu viel gewesen wäre, wenn auch Kat wieder ein schlimmer Verbrecher aufgelauert hätte.
Ich bin gespannt, wie sich der vierte Teil der Reihe macht, in welchem es um Paula und ihr Findelkind Lesley gehen wird. Ich hoffe auch hier, dass es nicht wieder zu viel Dramatik gibt.
frau_baehr am 08. September 15
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574 - Hebamme
Schon früh sagten mir viele meiner Freundinnen, die bereits ein Kind haben oder auch gerade wieder schwanger sind, dass ich mich um eine Hebamme kümmern solle. Hebammen wären leider sehr schwer zu bekommen, viele sind schon direkt ausgebucht. Ich wollte trotzdem bis nach der zwölften Woche warten, gerade auch als dann die Blutungen einsetzten. Danach habe ich aber direkt eine gesucht und gleich die erste hatte noch freie Kapazitäten.
Heute war ich dann endlich zu einem Kennenlerngespräch bei ihr. Sie hat ihr Büro in ihrer Wohnung, das Gespräch fand in ihrem Wohnzimmer statt. Sehr gemütlich, alternativ eingerichtet, genauso wie die Wohnung der Mutter meiner sehr engen Freundin. Es roch auch irgendwie ähnlich, da habe ich mich gleich wohl gefühlt. Auch so ist die Hebamme mir sehr sympathisch. Sie hat mir viel erklärt, sich aber auch viel angehört.
Ganz wichtig für mich war, dass sie mich in meiner Einstellung bestärkt hat. Ich hatte von vornerein ausgeschlossen irgendwelche Untersuchungen vornehmen zu lassen. Nachdem eine der Schwimmfreundinnen sagt, es gehe nicht darum, dass das Kind hauptsächlich gesund zur Welt komme, sondern lebend, musste ich ihr zustimmen. Denn genauso sehe ich es auch. Herr Baehr tut sich mit dieser Sichtweise noch etwas schwer, hat sich aber meiner Entscheidung gebeugt. Für mich kommt, was kommt und das ist richtig. Sollte das Baehrenkind nicht 100% gesund zur Welt kommen, ist das nicht schlimm. Und ich bin mir sehr sicher, dass auch Herr Baehr damit kein Problem hat.
Ich finde es sehr schön, eine Begleitung in der Schwangerschaft und kurz danach zu haben, die nicht nur den medizinischen Standpunkt vertritt. Obwohl meine Ärztin da ja auch nicht so extrem ist, vor allem auch gegen jegliche Pränataldiagnostik. Trotzdem ist es etwas anderes mit einer Hebamme zu sprechen, als mit der Ärztin, die vielleicht auch nicht immer so viel Zeit hat. Ich bin auf jeden Fall zufrieden, mich für die Hebamme entschieden zu haben.
frau_baehr am 07. September 15
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