Freitag, 20. November 2015
648 - Geburtsvorbereitungskurs - Teil 7
Im letzten Kursteil ging es um das Stillen. Diesmal hatten wir beschlossen direkt ins Thema einzusteigen und keine Gymnastik und Entspannungsübungen vorweg zu machen, damit wir uns gut konzentrieren können. Die Hebamme sagte, dass für sie das Thema besonders wichtig ist. Sie erklärte uns zuerst, dass Stillen das Beste für Mutter und Kind ist. Die Muttermilch ist nun mal das optimalste, was man dem Baby geben kann. Mittlerweile hat man wohl auch herausgefunden, dass jedes Kind eine andere Milch bekommt. Also auch bei Geschwisterkindern ist die Milch nicht gleich.

Zur Vorbereitung auf das Stillen, empfahl uns die Hebamme die Brustwarzen jetzt schon immer mal wieder aufzustellen und leicht daran zu ziehen, damit sie sich an diese Berührungen gewöhnen. Es ist auch gut, wenn man ca. 6-8 Wochen vorher einmal die Woche einen Teebeutel Schwarztee in heißes Wasser legt und ihn, sobald das Wasser nicht mehr zu heiß ist, dann ausdrückt und auf die Brustwarzen legt. Darüber dann eine Stilleinlage und den BH und das ganze einfach so lange drauf lassen, bis es kalt geworden ist. Das soll helfen die Brustwarzen zu gerben.

Außerdem ist es gut ca. zwei Wochen vor dem errechneten Termin anzufangen die Brust mit Öl zu massieren. Sie hatte uns als Beispiel Stillöl von Weleda mitgebracht, dass neben Lavendel vor allem Fenchel, Kümmel und Anis enthält. Das ist genau mein Duft, ich liebe ja schon immer den Fenchel-Anis-Kümmel-Tee und dessen Duft. Beim einölen sollen wir darauf achten, dass wir die Brustwarzen nicht mit einölen, da wir sonst den Gerbvorgang wieder rückgängig machen würden. Den Rest der Brüste kann man aber schön durchkneten, so wie Hefeteig und zum Schluß noch einmal von den Armen her über die Achseln ausstreifen.

In diesem Zeitraum ist es auch gut schon mit einem Stilltee anzufangen. Welcher ist egal, da kann man schauen was man mag. Wichtig ist nur, dass man viel trinkt, auch gerade nach der Geburt. Am Besten weiterhin 2-3 Liter. Das fällt mir jetzt schon schwer, gerade zur Zeit mit dem ständigen Sodbrennen ist das eine Herausforderung. Aber sicherlich machbar.

Stilleinlagen gibt es auch ganz verschiedene, so wie Still-BHs. Das muss jede für sich selbst probieren, erklärte die Hebamme. Sie selbst hätte die Stilleinlagen aus Wolle-Seide-Gemisch gemocht. Viele nehmen aber auch einfach Baumwolleinlagen, die man dann in der ganz normalen Wäsche mitwaschen kann oder eben wegwerf Einlagen. Bei Still-BHs sollen wir vor allem darauf achten, dass sie keine Bügel haben. Bügel, oder auch Nähte, die quer über den BH verlaufen, können einen Milchstau verursachen.

Wenn das Kind geboren wird, wird es in der Regel auf die Brust gelegt. Oft fangen die Kleinen dann, wenn sie nicht zu erschöpft sind, an nach der Brust zu suchen. Die Hebamme erklärte, dass man beobachtet hat, dass kleine Säuglinge mit ihren Händen so etwas wie Milchtritte machen. Wichtig wäre es am Anfang Geduld zu haben und sich bewusst zu machen, dass das Baby einen winzigen Magen hat und nicht viel trinken muss. Es kann auch sein, dass erstmal gar nichts kommt oder das Baby den Dreh nicht ganz raus hat. Wichtig wäre nur, das ist ihre Meinung, das Baby nicht zu lange auf einer Seite saugen zu lassen, damit die Brustwarzen nicht zu wund werden. Nach etwa fünf bis sieben Minuten soll man die Seite wechseln und die benutzte Warze troknen lassen.

Ich hatte auch immer gedacht, dass ich nicht nach der Uhr stillen möchte sondern dann, wenn das Baehrenkind Hunger hat. Das habe ich mir viel stressfreier vorgestellt und dachte es wäre für uns beide gut. Die Hebamme erklärte aber, dass wir einen Abstand von zwei Stunden einhalten sollten. Und zwar ab dem Ende des Stillens. Vorher hätte das Kind das zuvor aufgenommene noch nicht verdaut, oft weinen Babys dann, weil sie Bauchweh haben und fangen, genauso wie bei Hunger, an zu schmatzen und nach der Brust zu suchen. Da hilft Wärme, Nähe, ein Schnuller, der eigene kleine Finger oder ein kleiner Schluck lauwarmer Tee.

Die einzige Ausnahme mit den Stillabständen könnten wir Nachts machen. Wenn das Kind schläft und nicht aufwacht, wäre das in Ordnung, außer es würde über sechs Stunden hinaus gehen. Wichtig wäre auch Nachts das Stillen und alles drum und drann nicht zu zelebrieren. Also im Optimalfall das Licht auszulassen oder nur wenig Licht zu machen, nicht aufzustehen und vor allem nicht irgendwelche Faxen machen. Sonst lernen die Kinder wohl, dass Nachts das Licht angeht und man aktiv wird. Eigentlich logisch.

Zum Abschluss zeigte die Hebamme uns noch ganz praktisch drei Postitionen zum stillen, die wir dann alle mit der Puppe ausprobieren durften. Das war einerseits komisch, andererseits aber auch sehr schön. Es hat so einen Vorgeschmack auf das kommende gegeben. Ich freue mich schon total darauf mit dem Baehrenkind so eng kuscheln zu können.

Anschließend haben wir noch eine Atemübung im Gehen gemacht. Wir sind durch den Raum gelaufen, haben versucht uns auf uns zu konzentrieren und dann die Schritte beim Ein- und Ausatmen zu zählen. Nach einiger Zeit haben wir uns mit einer anderen Frau ausgetauscht. Meine Partnerin war ganz erstaunt, dass ich länger ausgeatmet habe als ein. In einer nächsten Runde haben wir beim Ausatmen gesummt und auch wieder die Schritte gezählt. Summend atmet man anscheinend langsamer aus, ich brauchte plötzlich acht bis zehn Schritte statt vorher fünf. In einer letzten Runde machten wir dann alle einen Ton mit geöffnetem Mund und auch da kam ich wieder auf ungefähr acht Schritte. Eine gute Übung für den Kreissaal, ich hoffe, ich erinnere mich dann noch daran.

Zum Abschluss haben wir uns noch einmal ausgetauscht. Allen noch anwesenden Frauen hat der Kurs sehr gut gefallen und auch gut getan. Mir hat er die Angst vor dem Unbekannten genommen. Und die vielen kleinen Tipps der Hebamme sind einfach extrem hilfreich. Diese werde ich mir die nächsten Tage auch noch einmal zusammenschreiben, so dass ich einen guten Überblick habe.

Ganz zum Schluss gab es noch ein Gruppenfoto, eine schöne Erinnerung. Eine Gruppe bei Whats App ist auch schon entstanden. Ich fände es sehr schön den Kontakt halten zu können, auch wenn ich da nicht wirklich gut drin bin. Aber ein paar andere Mamas zu kennen wäre super. Mal sehen, eine hat genau einen Tag vor mir den erechneten Termin, wir haben schon gesagt, dass wir uns dann ja im Krankenhaus treffen könnten. Mal sehen ob das so hinhaut.



Donnerstag, 19. November 2015
647 - Harry Potter - Lesechallenge - Amnesia
In dieser Aufgabe ging es darum ein Buch zu lesen, dass man mindestens ein halbes Jahr auf seinem SUB (Stapel ungelesener Bücher) hatte. Ich habe dort schon sehr lange Ewig Zweiter von David Nicholls liegen. Wie lange kann ich schon gar nicht mehr sagen, ich habe es aber zum Geburtstag von Herrn Baehrs Eltern bekommen und mir damals auch gewünscht. Warum ich es nie gelesen habe, ist mir ein Rätsel. Zum Glück habe ich es jetzt in die Hand genommen.

Stephen ist Schauspieler und wohnt in London. Leider hört sich das besser an, als es ist, denn er ist kein sehr erfolgreicher Schauspieler, wohnt in einer heruntergekommenen Wohngegend in einer Ein-Zimmer-Wohnung ohne Kühlschrank und trauert immer noch seiner Ex-Frau hinterher. Auch seine siebenjährige Tochter findet ihn nur so mittelprächtig gut. Mit den Rollen, die er spielt kann er niemanden begeistern, es gelingt ihm aber auch nicht den Durchbruch zu erringen. Ja, es gibt sogar gar keine tollen Angebote für ihn, auch wenn er seiner Ex-Frau und Tochter immer mal wieder von irgendwelchen erdachten Stücken und Rollen in Filmen erzählt, bei denen er der Favorit ist und die er ganz bestimmt bekommt.

Seine bisher größte Rolle hat er, als er die Zweitbesetzung in einem Stück über Lord Byron spielen darf. Die Erstbesetzung ist Josh Harper, ein talentierter, gutaussehender (12. sexiester Mann der Welt), erfolgreicher Schauspieler. Stephen gelingt es irgendwie sich mit Josh anzufreunden, obwohl diese Freundschaft sehr merkwürdig ist. Josh nutzt Stephen aus, lädt ihn zu seiner Geburtstagsparty ein, aber nicht etwa um mitzufeiern, sondern um zu kellnern. Dort lernt Stephen Joshs Frau Nora kennen und freundet sich mit ihr an. Nora kommt aus New York und kennt in London kaum jemanden, Joshs Freunde mag sie nicht, Stephen hingegen findet sie ganz gut.

Es kommt natürlich wie es kommen muss, Stephen beginnt sich in Nora zu verlieben. Und erfährt immer mehr schmutzige Details aus Joshs Leben. Dieser ringt ihm immer wieder das Versprechen ab über seine Seitensprünge zu schweigen und nutzt Stephen gegenüber Nora sogar als Alibi. Stephen verstrickt sich immer weiter in ein Netz voller Lügen.

Wie schon die anderen Bücher von David Nicholls hat mir dieses sehr gut gefallen. Am Anfang musste ich mich etwas an den Schreibstil gewöhnen und manchmal war ich etwas irritiert von der falschen Groß- und Kleinschreibung bzw. habe einfach nicht verstanden, was er damit sagen wollte. Alles in allem aber ein tolles Buch, das meiner Meinung nach sehr realistisch ist. Man leidet mit Stephen mit, fasst sich aber auch das ein oder andere Mal an die Stirn und fragt sich, wie der Trottel sich noch weiter da mit reinziehen lassen kann.



Mittwoch, 18. November 2015
646 - Bücher-Tag
Heute habe ich bei Tama diesen tollen Bücher-Tag gesehen und musste ihn mir gleich "klauen", denn ich mag solche Listen. Und da ich viel zu viel Zeit habe, habe ich einige der auf mich zutreffenden Punkte kommentiert.

1. Du hast mehr Bücher als Schuhe.
(Definitiv, so viele Schuhe möchte ich gar nicht besitzen, wann sollte ich die denn tragen?)

2. In allen Buchhandlungen der Umgebung bist du mit den Buchhändlern per "Du".

3. In deinem Kalender sind die Erscheinungsdaten neuer Bücher rot markiert.

4. Leipziger und Frankfurter Buchmesse kommen für dich Nationalfeiertagen gleich.

5. Wenn du dich vor der Schule entscheiden musst, ob du dein Mathebuch oder einen neuen Roman mitnimmst, nimmst du den Roman.

6. Du kennst dich in der Bücherei besser aus als die Bibliothekarinnen.

7. Dein Freund hört oft die Worte "Ich lese gerade, also lass mich!"

8. Du bist ständig geistesabwesend und weißt nicht, was dein Gegenüber gerade noch zu dir gesagt hat, weil du mit den Gedanken noch in deinem neuen Lieblingsbuch steckst.

9. Wenn du durch eine Buchhandlung wanderst, murmelst du vor dich hin: "Das hab ich schon. Und das hab ich schon. Das auch..."

10. Du weißt genau, wo alle deine Bücher hingehören und merkst sofort, wenn eines fehlt.
(Ich habe das Bücherregal bei uns daheim sortiert und es stört mich extrem, wenn Herr Baehr die Bücher nicht wieder an die Stelle zurückstellt, wo er sie rausgenommen hat. Oder wenn dort plötzlich riesige Lücken sind und ich überall im Haus Bücher finde, die er ausgelesen hat, aber zu faul war zurückzustellen)

11. Du besuchst mehr als nur eine Buchhandlung. Denn wenn du nur in eine gehen würdest, wärst du jeden Tag dort - und das ist ja peinlich.

12. Namen merkst du dir so: "Meggi, wie das Mädchen aus Tintenherz", "Harry, wie Harry Potter" oder "Gideon, wie die männliche Hauptperson aus Runbinrot".

13. Viele Leute fragen dich verwirrt, woher du so viel verrücktes Zeug weißt.

14. Wenn 13. eintritt, murmelst du ein "Das hab ich irgendwo gelesen", obwohl du genau weißt, wie das Buch heißt, in dem du es gelesen hast.

15. Wenn du dich zwischen einem Bett und einem neuen Bücherregal entscheiden musst, nimmst du das Regal. Wo sollen denn sonst deine Bücher stehen?!

16. Wenn du alle deine Bücher aufeinander stapelst, kannst du problemlos deine Decke abstützen.
(Vielleicht nicht im gesamten Haus, aber in dem Zimmer, in dem die Bücher stehen, würde das klappen)

17. Du kannst überall lesen: Im Zug, im Bus, auch stehend, wenn es sein muss, auf der Straße, in der Schule, im Cafe um die Ecke, auf dem Laufband...

18. Du kannst immer lesen: Morgens, vor der Schule/Arbeit, während dem Essen, während dem Gehen, im Dunkeln, in der Kirche, mitten in der Nacht...
(Ich frage mich manchmal wie andere Menschen ohne Bücher das machen. Z.B. im Zug, das ist doch total öde ohne Buch)

19. Wenn du umziehst, brauchst du mindestens 3 starke Männer, die deine Bücherkisten tragen - und selbst die sind danach fix und fertig!
(Ich hoffe ja, dass wir so schnell nicht mehr umziehen. Bei unserem letzten Umzug hierher haben Herr Baehr und ich aber bei jeder Fahrt ins Haus mehrere Bananenkisten Bücher mitgenommen. Wir wollten das keinem unserer Helfer antun, die wären sonst in den Streik getreten)

20. Dein Leben ist nicht in Jahre, sondern in Kapitel unterteilt.

21. Du hast immer mindestens ein Buch unter dem Kopfkissen.
(Unter dem Kopfkissen nicht, aber auf meinem Nachttisch liegen immer einige Bücher und mein Kindel)

22. Deine Eltern/dein Partner murren ständig: "Mach das Licht aus und schlaf endlich" und du ignorierst es.

23. Du hast immer ein Buch in deiner Tasche.

24. Wenn dich jemand fragt, was du dir zum Geburtstag/zu Weihnachten/zum Jahrestag wünschst, antwortest du: "Ein Buch!"
(„Ein gutes Buch!“)

25. Es ist schon mal vorgekommen, dass du ein Buch zweimal besessen hast.

26. Es gibt Bücher, die du eigentlich auswendig kannst, sie aber dennoch immer wieder lesen musst.

27. Du kennst die aktuelle Bestsellerliste auswendig.

28. Du hast mindestens die Top 10 aus der aktuellen Bestsellerliste in deinem Regal stehen.

29. Wenn dich jemand nach deinen Hobbies fragt, antwortest du "Lesen". Andere Hobbies hast du nicht, denn lesen ist dein Leben!

30. Du fragst dich gerade erschrocken, wann in dieser Liste endlich mal etwas kommt, das nicht auf dich zutrifft.

31. Deine Mutter drohte dir mindestens ein Mal alle deine Bücher aus dem Zimmer zu räumen, wenn du nicht endlich das Licht ausmachst und schläfst - und du erwiderst, dass du sehen willst, wie sie 500 Romane aus deinem Zimmer schleppt.
(Nicht ganz so und heute auch nicht mehr, aber es gab Zeiten, da habe ich Bücher weggenommen bekommen und ein Leseverbot bekommen, damit ich überhaupt noch am Familienleben teilnehmen konnte…)

32. Deine Bücher liegen überall herum, weil einfach nicht genug Platz für alle da ist. Selbst wenn du das Regal bis zum Limit vollstopfst.

33. Dein Bücherregal ist nach einem ganz bestimmen System geordnet, welches dir ermöglicht, alle Bücher sofort zu finden.
(Herr Baehr findet das anscheinend blöd und boykotiert das, da steht dann Fantasy zwischen Liebesromanen…)

34. Du hast mindestens drei Lieblings-Genre.
(Ich glaube, es ist einfacher aufzuzählen welche Genre ich nicht mag)

35. In deinem Bücherregal ist jedes nur erdenkliche Genre vertreten.

36. Wenn du auf einen Geburtstag/eine Hochzeit eingeladen bist, schenkst du ein Buch.

37. Du würdest gern mal ein Buch veröffentlichen.

38. Derjenige, der dich beim Lesen stört, ist Staatsfeind Nummer Eins.

39. Wer eines deiner Bücher bekleckst, verknickt, einreißt oder sonst irgendwie beschädigt, gehört deiner Meinung nach exekutiert.

40. Du kannst gleichzeitig Lesen und Gehen.

41. In der Schule wirst du nie erwischt, wenn du unter dem Tisch heimlich liest. Beim Spicken aber fliegst du sofort auf.

42. Du liebst jede Jahreszeit, denn im Frühling und im Sommer kann man draußen lesen und im Herbst und im Winter kann man es sich drinnen bequem machen und lesen.

43. Du kaufst dir mindestens 3 Bücher im Monat.
(Zählt leihen auch? Dann haut das hin)

44. Du brauchst nie länger als eine Woche für ein gutes Buch - NIE!

45. Dein Geld geht für folgende Dinge drauf: Bücher, Strom (für die Leselampe), Essen (kleine Lesesnacks). Und zwar in dieser Reihenfolge.

46. Wenn du Wörter hörst wie "das Einzigste" und "zwei Fensters" bekommst du Schüttelfrost.

47. Du weißt, dass die Vergangenheitsform von "backen" "buk" lautet.

48. Du kannst problemlos Synonyme für alles finden.

49. Wenn jemand ein Wort nicht kennt, kannst du es auf jeden Fall erklären.

50. Du weißt: Bücher sind immer besser als ihre Verfilmungen.

51. Bücher, die alle anderen toll finden, stehst du kritisch gegenüber. Denn dein Geschmack ist exquisit.

52. Trotz 51. liest du alles, was du in die Finger kriegst (zumindest solange es deinen Lieblings-Genres entspricht).

53. Du bist schon des Öfteren auf einem Buch aufgewacht.

54. Du besitzt ein Buch, das du noch nicht gelesen hast. Aber du hebst es auf - falls du mal nichts mehr zum Lesen im Haus hast.
(Außerdem kann ich mich von Büchern einfach so schlecht trennen)

55. Bücher sind deiner Meinung nach 100 Mal besser als E-Books.

56. Du besitzt trotzdem ein E-Book - aus Platzgründen.

57. Du hast eine Liste im Kopf, welche Figuren du gern aus ihren Büchern lesen würdest.

58. Es ist für dich kein Problem, Zitate bestimmten Autoren oder Büchern zuzuordnen.

59. 57.Erinnert dich an die Tintenreihe - du hast soeben beschlossen, sie mal wieder zu lesen.

60. Bei folgendem Satz willst du am liebsten eine Schlägerei anzetteln: "Du kannst das Harry Potter Buch noch nicht gelesen haben, der Film ist noch gar nicht draußen."

61. Lesezeichen gehen bei dir grundsätzlich immer in den Büchern verloren.

62. Du kannst nächtelang durchlesen.

63. Für Notfälle hast du immer eine Taschenlampe parat. So kannst du auch lesen, wenn der Strom ausfällt.

64. Du besitzt noch dein liebstes Kinderbuch und hütest es wie einen Schatz.
(Wir haben noch so einige Kinderbücher, stehen alle bei meinen Eltern im Bücherregal im Keller und warten darauf, dass das Baehrenkind und andere Kinder der Familie endlich alt genug werden sie zu lesen)

65. Der Duft von frischer Druckerschwärze ist einer deiner Lieblingsgerüche.

66. Ein Tag, an dem du nicht gelesen hast, ist ein verlorener Tag.

67. Wenn du ein Buch bestellst, wirst du nicht mehr nach deinem Namen gefragt, den kennt der Verkäufer nämlich schon. Genau wie deine Nummer und dein halbes Bücherregal.

68. Selbstverständlich hast du schon mal beim Lesen geweint.

69. Du hast keine Probleme damit, 68. zuzugeben.

70. Menschen, die nicht lesen, findest du blöd.

71. Du weinst manchmal an besonders schönen Stellen in Büchern, weil du dich so für die Figur freust.

72. Es gibt Namen, die für immer in deinem Kopf verknüpft sind: Bella + Edward, Cassia + Ky, Clary + Jace, Harry + Ginny, ...

73. Die oben genannten Namen kommen dir alle bekannt vor.

74. Du fragst dich immer noch, wann endlich etwas kommt, das nicht auf dich zutrifft.

75. Einer deiner größten Wünsche ist es, mal in einer riesigen Buchhandlung eingesperrt zu werden.

76. Wenn du am Bahnhof "Kings Cross" in London bist, versuchst du heimlich, ob es Gleis 9 3/4 nicht doch gibt.
(Nicht so extrem, aber ich mag es in London Orte zu sehen, von denen ich weiß, dass Harry Potter dort spielt)

77. Du behandelst deine Bücher besser, als manche Menschen - denn die Bücher haben deine Zuneigung verdient.

78. Es gibt mindestens ein Buch, das du abgrundtief hasst.

79. Du hast, als du noch klein warst, so getan als könntest du lesen.

80. Du misshandelst alles als Lesezeichen, Briefumschläge, Kassenzettel, Papierschnipsel, Finger, Verpackungen aller Art, Kuscheltiere, ...
(Leider ja, bevor ich einen Kindel besaß hatte ich immer schöne Lesezeichen. Die sind aber alle verschwunden und wenn ich dann heute ein Papierbuch anfange, brauche ich irgendwas als Lesezeichen. Nervig ist nur Herrn Baehrs Angewohnheit ein Blatt Klopapier zu benutzen. Das legt er dann raus, liest das Buch zu Ende und vergisst das Klopapier. So fliegt bei uns oft im Wohnzimmer Klopapier rum, etwas merkwürdig, wenn Besuch kommt)

81. Du hast mindestens 2 Verlage/Autoren bei Facebook mit "Gefällt mir" markiert.

82. Dein Motto: "Ich kann alles lesen, aber nicht alles essen!"

83. Es gibt Bücher, die du schon auf Englisch gelesen hast, weil du die deutsche Übersetzung nicht abwarten konntest.

84. Von deinen Büchern sprichst du wie von guten Freunden.

85. Du könntest deine Freunde stundenlang über deinen aktuellen Lesestoff bequatschen.
(Könnte ich, will aber keiner hören)

86. Ab und zu geht deine Fantasie mit dir durch.

87. Für dich gibt es das nicht "Keine Zeit zum Lesen".
(In der Tat kann ich es nicht nachvollziehen, wenn Leute sagen, dass sie gar nicht mehr zum lesen kommen. In manchen Phasen meines Lebens war auch nicht viel Zeit dafür, aber es gibt doch immer Zeiten am Tag, wo man ein paar Seiten lesen kann, beim Frühstück, auf dem Weg wohin, vorm Schlafen…)

88. Neue Bücher versetzen dich in Hochstimmung.

89. Gern würdest du mal die Orte bereisen, an denen deine Romanhelden waren.

90. Autoren sind für dich mit Gottheiten gleich zu setzen.

91. Du kannst ein paar Brocken Elbisch.

92. Bei jedem Spiegel fragst du dich, ob er vielleicht ein Portal in eine andere Welt ist.

93. Du besitzt eine überdurchschnittliche Allgemeinbildung, und weißt über alles irgendwas.

94. Beim Lesen hast du dich schon mal verletzt. (Am Papier geschnitten, Buch ins Gesicht oder auf den Fuß fallen lassen, Finger eingeklemmt, beim Gehen/Lesen irgendwo gegen gelaufen...).

95. Du brauchst keinen Yoga-Kurs, denn beim Lesen probierst du die abenteuerlichsten Positionen aus, um es bequem zu haben.

96. Leute, die keine Bücher besitzen, sind dir unheimlich. Du hast richtig Angst vor ihnen.
(Angst wäre sehr übertrieben, ich finde es aber tatsächlich seltsam, wenn Menschen gar nicht lesen. Ich weiß nicht, ob ich Herrn Baehr so gerne mögen würde, wenn er kein eines Buch lesen würde. Wie würde denn dann ein gemeinsamer Urlaub aussehen? Ich lese und er sitzt daneben und langweilt sich?)

97. Ständig erlebst du Momente in deinem Leben, die dich an Szenen aus Büchern erinnern.

98. Bücher sind dein Statussymbol.

99. Die Bakerstreet in London und Orte wie Forks sind für dich Pilgerstädte.

100. Auf dieser Liste trifft erschreckend viel auf dich zu. Aber es stört dich nicht im geringsten, nein - du bist stolz drauf!