Das Baehrenkind und ich haben heute Herrn Baehrs beste Freundin besucht. Diese hat, neben der Tochter, die ein halbes Jahr älter ist als das Baehrenkind, noch einen Sohn und einen großen Hund. Beide hat das Baehrenkind noch nicht bewusst gesehen, das haben wir dann heute nachgeholt. Das Baehrenkind lag auf einer Decke am Boden und Kind und Hund tobten um sie herum. Das hat sie fasziniert, auch wenn sie den beiden nicht immer folgen konnte, weil sie doch etwas schnell waren. Später hat das Kind sogar noch mit dem Baehrenkind gekuschelt, sehr süß.
Wenn ich mit dem Baehrenkind spazieren gehe, probiere ich hier in der Umgebung immer mal wieder einen neuen Weg aus. So auch heute, spontan abgebogen in den Wald. Dort ist es auch immer so schön ruhig und man hört die ganzen Vögel zwitschern. Das tut richtig gut, diese Vogelgezwitscherstille.
Heute bin ich dann nach einiger Zeit auf dem Waldweg auf ein total schönes Fleckchen Erde gestoßen. Eine Lichtung mit drei Tümpeln, am Rande eine Bank. Definitiv ein Ort, den ich Herrn Baehr demnächst mal zeigen muss.

Mit einem Baby, vor allem so einem Brülläffchen wie es das Baehrenkind ist, definiert man Luxus ganz neu. Luxus ist ...
... ganz in Ruhe die Haare waschen können
... sich Morgens nochmal ohne Kind hinlegen und noch eine Stunde schlafen.
... Essen warm und in Gesellschaft des Partners essen.
... in normaler Lautstärke sprechen.
... länger als zwei Minuten zu telefonieren.
... Gilmore Girls schauen.