Der dritte Band der Barfuß-Reihe,
Barfuß im Sand von Hannah Siebern liegt zeitlich zwischen dem ersten und zweiten Band. Chrissie reist für ein Praktikum nach Namibia und trifft dort im Projekt auf Janna und Josh, die beiden Protagonisten aus dem ersten Band. Chrissie, so sieht es zumindest Janna, passt überhaupt nicht nach Namibia und schon gar nicht in ein Hilfsprojekt für Kinder aus dem Township. Sie ist immer gestylt, trägt High Heels und Kleidung, die nicht dreckig werden darf. Doch das alles hat einen Grund, den Chrissie versteckt sich vor ihrem alten ich, welches zu Schulzeiten von ihren Mitschülern gehasst wurde.
Doch im Projekt lernt sie Adam kennen, er hat einen weißen Vater und eine schwarze Mutter. Er mag weiße Menschen nicht und so begegnet er auch Chrissie zuerst mit Feindseeligkeit. Die lässt sich aber nicht beirren, denn sie merkt, dass da zwischen Adam und ihr mehr ist, als dieser zugeben möchte.
Der dritte Band der Reihe war ganz nett, aber nicht so gut wie die ersten beiden Bände. Mir war Chrissie etwas unsympathisch, auch wenn ich gut verstehen kann, dass sie unter dem Mobbing aus Schulzeiten auch jetzt noch leidet. Kinder sind grausam, Jugendliche sind grausamer, das musste ich selbst auch erfahren. Gut gefallen hat mir, dass man noch ein wenig mehr über Janna und Josh erfahren hat.
Eine Herausforderung waren für mich die Stellen, in denen Adams Hobby, die Spinnenhaltung und Kategorisierung beschrieben wurden. Ich habe leider eine ausgewachsene Spinnenphobie und bin schon überfordert, wenn eine kleine Spinne hier in der Wohnung ist und Herr Baehr nicht da ist.
Für so eine Hochzeit muss ja einiges vorbereitet werden. Und das mache ich seit ca einem Jahr. Und zwar nur ich. Bei wichtigen Entscheidungen gehe ich Herrn Baehr so lange auf die Nerven, bis er sich mal dazu durchringt genervt etwas anzuschauen und sich dann für etwas zu entscheiden. Meist streiten wir dann erstmal, da ich mir vorher schon Gedanken gemacht habe und auch die gefüht 1.000.000 Tage die ich ihm nachgerannt bin. Das nervt und ist mit Schreibaby etwas, das ich gar nicht brauche.
Jetzt ist es ja nicht mehr so lange hin bis zum "großen Tag" und ich hab sowas von keine Lust darauf. Ich freue mich auf den Gottesdienst, aber auf alles andere hab ich absolut keine Lust. Vor allem weil doch noch so viel zu machen ist, tausend Kleinigkeiten. Und Herr Baehr interessiert sich nicht dafür, ist eher genervt, wenn ich davon anfange. Heute hatte ich einige Mails zu schreiben und war deswegen kurz nicht ansprechbar. Das hat ihn gestört und schon hatten wir wieder einen Streit. Ich bin mittlerweile einfach nur noch froh, wenn dieser Tag vorbei ist und ich hoffe, dass ich nie wieder in meinem Leben heiraten muss. Und wenn ich nochmal heiraten sollte, dann ohne so eine blöde Feier.
Das Baehrenkind hatte heute Besuch von einigen Kindern aus dem Geburtsvorbereitungskurs und ich somit von den Müttern. Das war für uns beide nett. Das Baehrenkind hatte viel zu gucken und konnte das Baby neben sich betatschen. Und ich konnte mich mit den anderen Mamas austauschen, über schnarchende, fest schlafende Männer, Einschlaftechniken, Beikost und vielem mehr. Es ist schon lustig wie ähnlich sich unsere Männer sind. Und es ist für mich sehr erleichternd zu hören, dass auch andere mit den Babys Probleme haben, auch wenn das Baehrenkind doch immer noch extrem ist. Aber das bekomme ich hin, vor allem wenn es Menschen gibt mit denen man sich austauschen kann.