Dienstag, 1. Januar 2019
1744 - Dinge vornehmen
Immer wieder höre ich, dass sich Menschen keine Dinge mehr für das Jahr vornehmen, weil sie sagen, dass sie es dann doch nicht einhalten. Mit der Einstellung kann es ja nicht klappen. Und ja, es ist schwer den inneren Schweinehund zu überwinden und etwas zu tun.

Zu Beginn eines Jahres fühle ich mich immer voller Tatendrang. Und auch ich nehme mir oft viel zu viel vor, so dass es nie klappen kann. Doch ich tue es immer wieder, weil ich gemerkt habe, dass es mir gut tut. So habe ich die Möglichkeit mich und mein Handeln zu reflektieren und zu prüfen was ich brauche. An was kann ich noch arbeiten, was hilft mir, was belastet mich.

So habe ich auch für dieses Jahr Pläne und Vorsätze. Ich weiß, dass ich etwas bewegen kann. Ich weiß, dass ich auf einem weg zu mir bin. Und das ist gut.



1743 - Silvester
Treffen mit Freunden, Kinder, die miteinander spielen, leckeres und einfaches Essen, Kinderfeuerwerk mit einem vor Freude am ganzen Körper vibrierenden Baehrenkind. Und dann als krönenden Abschluss, heimfahren vor Mitternacht, beide Kinder ins Bett bringen und engumschlungen das Feuerwerk genießen. So kann es weitergehen.



Sonntag, 30. Dezember 2018
1742 - Gutes Gespräch
Herr Baehr und ich hatten seit langem mal wieder ein richtig gutes Gespräch. Wir sind dabei zwar ein wenig von Thema zu Thema gesprungen, aber wirklich schlimm war das nicht. Es tat gut ehrlich zueinander zu sein und ganz offen Mal wieder Dinge anzusprechen. Wir sind auf einem guten Weg. Und das ist so wichtig, denn wir als Familie haben es verdient endlich zur Ruhe zu kommen.



Samstag, 29. Dezember 2018
1741 - Laufen
Das Baehrenkind ist eine extrem schlechte Läuferin. Sie mag am liebsten getragen werden oder im Buggy geschoben werden. Es ist nicht so, dass wir zu weite Strecken mit ihr gehen oder immer viel zu schnell sind. Viel mehr scheint sie da wirklich eher gemütlich zu sein. Mich nervt das ein wenig, denn ich denke mir oft, dass sie ja durchaus dazu in der Lage wäre. Hinzu kommt, dass ich eben immer zum kleinen Baehrenkind im Tuch einen Buggy mitnehmen muss, wenn wir eine kurze Runde gehen. Laufrad .AG ich schon gar nicht mehr mitnehmen. Das endet meistens damit, dass ich das Rad schleppe und ein weinendes Kind neben oder hinter mir läuft.

Seit gestern aber scheint der Knoten geplatzt, denn sie lief, obwohl wir den Buggy dabei hatten, den ganzen Weg bis zum Spielplatz und den halben zurück. Ich hoffe, dass wir das beibehalten können, denn ich habe den Eindruck, dass ihr diese Bewegung durchaus gut tut.