Samstag, 12. März 2016
751 - Entlastung
Von heute auf Morgen ist mein Vater und meine Stiefmutter da. Sie wollen uns entlasten und nehmen uns das Baehrenkind ab. Das finde ich total lieb, Herrn Baehrs Eltern machen das ja auch einmal die Woche. Doch so entlastend finde ich das gar nicht. Das Baehrenkind schreit auch bei den Großeltern und das stresst mich. Außerdem habe ich noch jemanden da, der mein Gast ist. Ich muss mich unterhalten, für Getränke sorgen, nett sein. Gut, das erwarten sie wahrscheinlich gar nicht, aber ich kann nicht anders. Ich mag fremde Menschen in meiner Wohnung nicht so gerne, vor allem nicht, wenn ich was anderes machen soll. Schlafen kann ich da schon gar nicht.



Freitag, 11. März 2016
750 - Gelesen 2016 - Aus den Trümmern
Nachts während dem Stillen komme ich besonders viel zum lesen. Und so habe ich in den letzten Tagen Aus den Trümmern von Emily Bleeker gelesen. Erzählt wird die Geschichte von zwei Überlebenden eines Flugzeugabsturzes, Lilian und Dave. Parallel erfährt man, was wirklich nach dem Absturz und ihrer Rettung auf eine einsame Insel passierte und was sie nach ihrer Rettung von dort erzählen.

Ich hatte zu Beginn Schwierigkeiten zu verstehen was sie nun daheim erzählten und was nicht. Erst im Laufe des Buches wurde auch klar, warum sie überhaupt angefangen haben zu lügen. Die Geschichte wird auch erst im Laufe der Handlung spannend, obwohl einiges doch recht vorhersehbar ist.

Viel kann man über das Buch nicht sagen, da man sonst den Inhalt vorweg nehmen würde. Gefallen hat es mir ganz gut, auch wenn ich mit dem wechselnden Erzählstil erst warm werden musste.



Donnerstag, 10. März 2016
749 - Pucktuch
Ich habe für das Baehrenkind ein Pucktuch gekauft, eines, dass man mehrmals ums Kind wickelt. Das wurde heute Mittag geliefert und ich habe es gleich ausprobiert. Baehrenkind nach dem wickeln eingerollt, ins Beistellbett gepackt und dazu gelegt. Nach einigem gewurschtel war das Baehrenkind eingeschlafen, ich nicht, ich hatte Hunger. Also Babyphone an und rausgeschlichen, Essen gemacht, telefoniert, gewundert. Schließlivh habe ich mich dazu gelegt und auch nochmal geschlafen. Jetzt sind bald vier Stunden rum und das Baehrenkind schläft immer noch. Lange geht das nicht mehr, meine Brüste sind das nicht gewohnt. Aber es ist so toll, sie so entspannt zu sehen. Wenn das so weiter geht war das Tuch jeden Cent wert.